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Thomas Lang bei den Salzburger Festspielen

Vorläufiger Höhepunkt einer steilen Musiker-Karriere

15.5.2006 - Bruno R. Moerixbauer

Bei dem – neben Bayreuth – alljährlich bedeutendsten musikalische Sommerereignis, den Salzburger Festspielen, spielt in diesem Jahr ein Eislinger eine besonders wichtige Rolle.
Für alle Opernproduktionen, die 2006 im Großen Festspielhaus stattfinden, studiert Thomas Lang die Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor ein. (Die Zauberflöte, Così fan tutte, Don Giovanni und ein Konzert des RSO Wien).
1958 geboren und in Eislingen aufgewachsen, studierte er Schulmusik und Musikwissenschaft an der Stuttgarter Musikhochschule sowie der Universität Tübingen. Daran schloss sich eine Kapellmeisterausbildung bei Thomas Ungar an. Schon früh übernahm Thomas Lang die Leitung mehrerer Chöre im Stuttgarter Raum. 1988 erhielt er dann sein erstes Festengagement an den Bühnen der Hansestadt Lübeck: zunächst als Solorepetitor, dann als Chordirektor und Kapellmeister. Auch die Reihe der Lübecker 'Konzerte für Kinder', die das Philharmonische Orchester der Stadt veranstaltet, wurde von Thomas Lang betreut; überdies nahm er einen Lehrauftrag für Dirigieren an der ortsansässigen Musikhochschule war. 1999 wechselte er als Chordirektor an das Hessische Staatstheater Wiesbaden, dem er sieben Jahre lang verbunden blieb. Mit dem Chor dieses Hauses wirkte er im vergangen Sommer bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen in einer szenischen Aufführung der Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach mit.
Für die Spielzeit 2006/07 steht indes ein weiterer Karriereschritt an: Dann folgt Thomas Lang einem Ruf als Chordirektor und Künstlerischer Leiter der Opernschule für Kinder an die Wiener Staatsoper.
Thomas Lang stammt aus einer musikalischen Familie: Sein Vater Erich sang viele Jahre im Chor der Germania und im Kirchenchor von St. Markus. Erich Lang stammt aus dem Böhmerwald, was wiederum bestätigt: „Aus Böhmen kommt die Musik!“