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Gedichte und Lieder rund um den Frühling

Seniorennachmittag am 29.03.2007

09.4.2007 - Barbara Nürk

 

Eine stattliche Anzahl sangesfreudiger Seniorinnen und Senioren hatte sich kürzlich im Gemeindehaus der Christuskiche eingefunden.
Den Liederdichter Paul Gerhardt, dessen 400. Geburtstag im März war, hatte Diakon Hilsenbeck zum Thema seiner Besinnung gewählt. Wer hatte schon gewußt, daß der Pfarrer zu 25 Psalmen Lieder gedichtet hat. Wie der Geistliche trotz schwerer Schicksalsschläge - 4 seiner 5 Kinder mußte er selbst beerdigen- sein Gottvertrauen nicht verloren hat, kann auch heute noch Mut machen.
Nach der Kaffeepause folgte ein Kurzbericht der Teilnehmer der Freizeit ohne Koffer im Göppinger Waldheim am Oberholz. Zum Thema des Kirchentags wurde gesungen, gespielt, gemalt, gebastelt und gebacken. Der traditionelle Halbtagesausflug führte diesmal ins Haus der Geschichte nach Stuttgart.
Nun wurden mit drei Frühlingsliedern und Klavierbegleitung der Lenz willkommen geheißen.
In einem Gedicht waren Vögel die Frühlingsboten. Man lauschte danach Erich Kästners Gedanken in „Besagter Lenz ist da“. Zum Verscheuchen der Frühjahrsmüdigkeit bewegten alle fleißig die Hände beim gemeinsam gesungenen „Mein Hut, der hat 3 Ecken“. Sogar einen Kanon meisterte das vorwiegend ältere Publikum bravourös. Auf das Textblatt hätten die Senioren bei „Alle Vögel sind schon da verzichten können“. Auch das weniger bekannte „Singt ein Vogel im Märzenwald“ ging mit der Begleitung von Walter Schmid am Flügel recht gut. Daß die Anwesenden selbst früher Frühlingsgedichte gelernt hatten, merkte man beim Kopfnicken und Mitsprechen von Uhlands und Mörikes Reimen. Reizvoll kann der Frühlingsbeginn in schwäbischen Versen sein. Immer wieder gab es nach den Gedichten Applaus.
Was wäre das Frühjahr ohne Kuckuck? Kräftig aus vielen Kehlen ertönten die Kuckuckslieder. Warum der Winter manchmal der nächsten Jahreszeit nicht Platz machen will, erfuhren die Zuhörer aus einer Geschichte vom Winter und Frühling. Passend dazu gab es draußen dunkle Wolken und Regentropfen.
Zur Freude des Publikums spielte der Pianist „Im Prater blühn wieder die Bäume“ und mancher summte mit. Nach einer Runde Gedichte - vorgelesen vom Mitarbeiterteam - erklang im Chor im Märzen der Bauer, der Gang durch den grasgrünen Wald und Kein schöner Land.
Mit Werthers Gefühlen - eine wunderbare Heiterkeit - ging die Begrüßung des Frühlings ihrem Ende entgegen. Tulpen aus Amsterdam ließ Walter Schmid zum Abschluß hören. Zwar nicht tausend, aber genügend Tulpen waren angekommen, so daß jedem Besucher ein solcher Frühlingsbote überreicht werden konnte.
Zufrieden heitere Mienen, großer Beifall und ein Geschenk für den Klavierspieler und seine Assistentin Helene waren der Dank für einen schönen Nachmittag.
Der nächste Seniorennachmittag findet am 3. Mai statt. Herr Jakus von der IAV-Stelle der ökumenischen Sozialstation stellt sich vor.

 

 

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