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SPD befürchtet: „Am Wochenende tote Hose“

Kreisrat Arnulf Wein erläuterte verkehrspolitische Themen

15.4.2007 - Hans-Ulrich Weidmann

 

„Zwar ist die erreichte Verhinderung von Streichungen beim Filstaltakt ausdrücklich zu begrüßen, sie darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass dafür am Wochenende eine entsprechende Kompensation erfolgt“. Dies erklärte der Verkehrsexperte der SPD-Kreistagsfraktion, Kreisrat Arnulf Wein, Süßen, beim „Roten Treff“ der Eislinger Sozialdemokraten am vergangenen Donnerstag. Wegen der dem ausgehandelten Kompromiss zugrunde liegenden Kostenneutralität werden, so führte Wein aus, die entsprechenden Zugkilometer bei Verbindungen am Wochenende eingespart. „Da haben wir im Filstal samstags und sonntags bald tote Hose“, befürchtet die Kreisvorsitzende Dr. Heide Kottmann.

Kreisrat Arnulf Wein erläuterte den Eislinger Sozialdemokraten die Entwicklung, die zu einem reduzierten Angebot auf der Filstalstrecke geführt habe. Er verwies dabei auf den Effekt, der durch die Kürzung der Bundeszuweisungen für die Schülerbeförderung entstanden sei und verwies ferner auf das sogenannte Koch-Steinbrück-Papier, das einer Kürzung der Regionalisierungsmittel des Bundes Pate gestanden habe. Er wolle, so Wein, das Verhandlungsergebnis keinesfalls klein reden, aber der Redlichkeit wegen dennoch ausdrücklich darauf hinweisen, dass das erreichte Ergebnis nur gegen den Preis der Streichung von Verbindungen am Wochenende habe erzielt werden können. „Dies ist nun wirklich kein gewünschter Effekt und angesichts der großen Summe von 16,5 Millionen Euro, die der Landkreis bisher für den Filstaltakt aufgebracht habe, geradezu kontraproduktiv“, resümierte der SPD-Kreisrat. „Dies führt zwangsläufig dazu, dass der Individualverkehr am Wochenende im Filstal erheblich zunehmen wird“, gab der SPD-Ortsvorsitzende, Stadtrat Hartmut Komm, zu bedenken.

Die weiteren Informationen, die die Besucher des „Roten Treffs“ der Eislinger SPD von Arnulf Wein an diesem Abend erhielten, bezogen sich auf die in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie für die Weiterführung der S-Bahn bis Geislingen/Steige und die geplante Schnellbahnstrecke entlang der Autobahn sowie den Weiterbau der B 10 ab Eislingen-Ost bis Gingen in Verbindung mit der B 466. Wein zeigte sich überzeugt, dass im Jahr 2008 mit dem Bau zweier Brückenbauwerke auf der Gemarkung Süßen fortgefahren werde und der nächste Abschnitt der B 10 neu einer baldigen Fertigstellung entgegensehen könne. Schließlich erwähnte der Kreisrat, dass eine Reihe von bisherigen Landesstraßen zu Kreisstraßen umgewidmet würden und sich somit die Zuständigkeit für die Verkehrslast ändere. Er nannte als Beispiel die Nordverbindung von Eislingen über Salach nach Süßen.

 

 

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