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VfB Stuttgart verteidigt den WFV-A-Junioren-Pokal gegen den SSV Ulm 1846

Die 500 Zuschauer im Eislinger Eichenbachstadion sehen guten Jugendfußball

17.5.2007 - Thomas Rupp 1.FC Eislingen

 

Wie auch schon im vergangenen Jahr gewannen die A-Junioren des VfB Stuttgart das Endspiel im WFV-Pokal mit 3:1 Toren gegen den SSV Ulm 1846. Dabei war zwischen den beiden Bundesligamannschaften über die gesamte die Spielzeit kein Klassenunterschied zu erkennen. Nur, der VfB-Nachwuchs nutzte seine Torgelegenheiten besser aus und hatte letztlich etwas glücklich mit 3:1 Toren die Nase vorn.
Vor gut 500 Besuchern im Eislinger Eichenbachstadion, welches zum wiederholten Maße ideale Bedingungen zur Ausrichtung eines Endspieles bot, sah die Mannschaft des VfB Stuttgart über weite Stecken der Partie nicht wie der Sieger aus. Der Ulmer Nachwuchs, dessen Klassenerhalt in der Bundesliga bei fünf Punkten Rückstand und bei nur noch zwei Spielen in der Bundesliga am seiden Faden hängt, hatte in der Anfangsphase die besseren Torgelegenheiten. Ein Schuss von Maximilian Knuth streifte die Latte des Stuttgarter Tores und wenig später bot sich dem agilen Tastan Burak nach Flanke von Alexander Elsner erneut die große Chance zur Ulmer Führung. „Man sieht die Tabelle, doch der Unterschied in der Bundesliga von Mittelmass zur Spitze ist nicht groß. Es besteht eine Leistungsdichte“, so Stuttgarts Trainer Hans-Martin Kleitsch vor der Partie. Der Stuttgarter Trainer sollte Recht behalten, denn der Ulmer Nachwuchs setzte dem VfB kräftig zu und ein Leistungsunterschied war über die gesamten neunzig Minuten nicht zu erkennen. Und genau dies verlieh diesem Endspiel die besondere Spannung. Da brauchte es schon einer Unachtsamkeit von Ulms Torhüter Sebastian Ruess der einen Eckball genau vor die Füße von Stuttgarts Julian Schieber abprallen ließ und der Stuttgarter Führungstreffer war perfekt. Mit der 1:0 Pausenführung für den VfB Stuttgart wechselte man auch die Seiten. Nach Wiederbeginn zeigte der VfB Stuttgart, derzeit Tabellensechster der Bundesliga, die bessere Spielanlage. Shaban Ismakli konnte im letzten Moment am erfolgreichen Abschluss gehindert werden. Ein Freistoß vom überragenden Stuttgarter Daniel Didavi setzte auf der Latte des Ulmer Tores auf. Auch in der Folgezeit wurden die 500 Besucher mit Torszenen auf beiden Seiten besten unterhalten – es wurde Jugendfußball auf höchstem Niveau geboten. Der Nachwuchs des SSV Ulm kam mit zunehmender Spieldauer immer besser ins Spiel und auch zu Torgelegenheiten. Tobias Scheifler auf Ulmer Seite konnte im letzten Moment gestoppt werden und wenig später hatte Nico Schlegel Pech als sein fulminanter Schuss aus 25 Metern vom Lattenkreuz des Stuttgarter Tores ins Spielfeld zurück sprang. Für die Vorentscheidung sorgte der überragende Daniel Divadi der per Kopfball nach einem Eckball das 2:0 für den VfB Stuttgart erzielte. Den Ulmern blieb das Pech an diesem Tage treu, denn Tobias Scheifler scheiterte mit seinem Foulelfmeter an Stuttgarts aufmerksamen Torhüter Frank Lehmann. Im anschließenden Eckball erzielte Ulms Marcel Karremann per Kopfball den 1:2 Anschlusstreffer und weckte noch einmal Hoffnung im Lager des SSV Ulm 1846. Diese Hoffnungen wurden jäh zerstört denn dem eingewechselten Kagen Söklemezciller gelang nach Zuspiel des überragenden Daniel Didavi in der Nachspielzeit der Treffer zum 3:1 Endstand. Die Stuttgarter A-Junioren haben sich damit für den DFB-Junior Kicker Cup im nächsten Jahr qualifiziert. Die Freude nach einer eher verhaltenen Saison im Lager des VfB Stuttgart war groß.
SSV Ulm 1846 – VfB Stuttgart 1:3 (0:1)
SSV Ulm: Ruess – Pangallo (46. Kayhan), Bunjan, Länge, Reith, Schlegel, Elsner (57. Fennell), Lang (77. Karremann), Tastan, Knuth (65. Kollmann), Scheiffler .
VfB Stuttgart: Lehmann – Rudv, Enderle, Delirmenci, Wiesner (64. Cosic), Didavi, Ismaki, Grimmer (83. Gentner), Mayer, Schmeidel (54. Funk), Schieber (68. Söklemezciller).
Schiedsrichter: Arno Blos (Altbach).
Tore: 0:1 Schieber (21.), 0:2 Didavi (79.), 1:2 Karremann (83.), 1:3 Söklemezciller (90+2.)
Zuschauer: 500

 

 

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Trotz regnerischem Wetter war die Tribüne im Eichenbach-Stadion gut besetzt



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