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Ausfahrt mit Bewohnern des Altenzentrums St. Elisabeth auf den Rechberg

SSR Stadtseniorenrat Eislingen

28.8.2007 - Anja Briem

 

Seit 6 Jahren gehört eine Ausfahrt zum Rechberg mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Altenzentrums St. Elisabeth zum Jahresprogramm des Stadtseniorenrats Eislingen.
Viertürige Pkws der Vorstandsmitglieder des SSR standen im Hof von St. Elisabeth am vergangenen Dienstagnachmittag bereit, um 14 Heimbewohnerinnen und Bewohner, überwiegend mit Rollstuhl oder mit Gehwagen, einzuladen. Als Betreuung vom sozialen Dienst des Hauses, fuhr Frau Briem mit. Sie steuerte den Bus von St. Markus, der bis unters Dach mit Rollstühlen und Rollatoren bepackt war. Die Sonne war herausgekommen und so wurde die Fahrt ein schönes Erlebnis.
Bei der Hinfahrt über Ottenbach, genoss man die bekannten Ausblicke zu Hohenstaufen
und Rechberg und aufs Rehgebirge. Bei der Auffahrt zum Ort Rechberg erfreute der Blick ins Tal mit seinen Höfen, Wiesen und Weiden. Nun ging es vollends hinauf durch den Wald zur Wallfahrtskirche auf dem Hohenrechberg, und etliche Wanderer mit demselben Ziel wurden überholt.
Am Parkplatz neben der Kirche bekam jeder seinen Rollstuhl oder Gehwagen wieder und gemeinsam besuchte man die Kirche. Diakon Riedmüller und der Ferienpfarrer von St. Markus, Herr Peter Ongum aus Uganda, waren mitgekommen, ebenso wie Frau Traudel Dangelmaier mit ihrer Gitarre.


Die Wallfahrtskirche war noch schön geschmückt von einer Hochzeit am vergangenen Wochenende. Diakon Riedmüller erzählte von den Anfängen von Burg und Kirche, einer Einsiedelei mit der einer Marienstatue. Diese schöne Maria vom Hohenrechberg wurde im 18. Jahrhundert in die neue Barockkirche übernommen. In der Andacht des Diakons stand die Gottesmutter im Mittelpunkt. Es wurde mit Pfarrer Peter – wie er sich gerne anreden lässt- aus dem Gotteslob im Wechsel gelesen /gebetet und gemeinsam gesungen. Mit dem Vaterunser und dem Segen durch den Gastpfarrer schloss die Andacht in der Wallfahrtskirche.
Auf der Terrasse des Gasthofes nebenan standen schon Kaffee und Kuchen für die Ausflügler bereit. Allen schmeckte es gut, auch wenn die Sonne sich nun hinter Wolken versteckte.
Frisch gestärkt erklangen mit Gitarrenbegleitung von Frau Dangelmaier Volks- und Wanderlieder, alles Wünsche der Bewohner von St. Elisabeth. Pfr. Ongum wünschte sich „Wenn ich ein Vöglein wär“ (Ob er wohl an zuhause dachte?). Den Abschluss machte das schwäbische Aufbruchslied „Muss i denn, muss i denn zum Städtele hinaus“. Viel Beifall gab es für Frau Dangelmaier und Dankesworte und großes Lob für Vorstandsmitglied Hans Saile, der alles mit Frau Briem so gut organisiert hatte. Danach wurden alle und alles in die Autos eingeladen.

Das diesige Wetter bei der Rückfahrt ließ die gewohnte Aussicht zu den Albbergen dieses Mal nicht zu. Rechtzeitig zum Abendessen traf man wieder in St. Elisabeth ein.
Dankbare und freudige Mienen und Worte zeigten dem Stadtseniorenrat und den Betreuern, dass es ein wirklich schöner Nachmittag war. Man verabschiedete sich mit vielen guten Wünschen und in der Hoffnung, bei der Ausfahrt im nächsten Jahr wieder dabei zu sein

 

 

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