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Adventsnachmittag am Nikolaustag im Gemeindehaus der Christuskirche

17.12.2007 - Barbara Nürk

 

Vorweihnachtlich geschmückte Tische erwarteten die Besucher am Nikolaustag im Gemeinde­haus. Von einem neuen Lied 'Wenn Gott in tiefster Nacht erschienen' lernten die Anwesenden rasch den Refrain und die übrige Melodie. In seiner Andacht berichtete Diakon Hilsenbeck von St. Nikolaus, dem Bischof von Myra. Kaum jemand kannte die Legende vom Korn-Wunder, und wie St. Nikolaus es schaffte, durch das Entladen von Korn aus römischen Handelsschiffen die dar­bende Bevölkerung in Myra vor dem Hungertod rettete. Die Geschichte erinnert an die Brotver­mehrung Jesu bei der Speisung der 5000. Nachdem Nikolaus auch als Schutzpatron der Seeleute gilt, was lag näher als das Lied 'Es kommt ein Schiff geladen' zu singen, das besonders bei den Rheinschiffern beliebt ist und das ebenfalls aus der Feder vom Dichter des Deutschlandliedes stammt. (Bild 01)
Nach dem gemütlichen Kaffeetrinken, bei dem Frau Haserts traditioneller Stollen und erstmals Apfelbrot von Frau Nürk regen Zuspruch fanden, berichtete Diakon Hilsenbeck auch über andere Adventslieder und ihre Entstehung. Interessiert verfolgte das Publikum die Nikolausbräuche in den europäischen Nachbarländern. Dabei kam auch der Unterschied zwischen Nikolaus und Weih­nachtsmann zur Sprache und wurde in diesem Zusammenhang erläutert.
Wie im Vorjahr konnten die Anwesenden das Gedicht vom Knecht Ruprecht auswendig mit auf­sagen, das Frau Rau vortrug. Während Erich Kästners Version ‚Morgen Kinder wird’s nichts ge­ben’ nachdenklich stimmte, wurden die Anwesenden durch eine Betrachtung zum ‚Wunschzettel’ aufgefordert, sich auch mal wieder etwas zu wünschen. (Bild 02)
Der Tagebuchauszug eines elfjährigen Hannoveraners ‚Vier Tage vor Weihnachten’ ließ die An­wesenden schmunzeln und auch über den Ursprung der Weihnachtsgeschenke konnten die Zu­hörer Neues erfahren.
Den ganzen Nachmittag hatte Frau Traudel Dangelmaier die Lieder auf ihrer Gitarre begleitet, so auch bei 'Laßt uns froh und munter sein', mit dem der Nikolaus herbeigesungen wurde. Dieser erschien dann tatsächlich auch bei den Seniorinnen und Senioren, und wusste über alle Unter­nehmungen und alles Zusammensein in 2007 überraschend gut Bescheid. (Bild 03)
Abschließend durfte jeder einen Schokoladen Nikolaus mit Bischofsgewand und Mitra mit nach Hause nehmen, sowie die hübsche, selbst gebastelte Weihnachtskarte, und das Jahresprogramm für 2008. Großer Beifall für den Nikolaus und die Musikantin des Nachmittags folgten, ehe ein dreistimmiger Kanon die Seniorinnen und Senioren für dieses Jahr verabschiedete.

Am 10. Januar sind Sie alle wieder herzlich eingeladen ins Gemeindehaus an der Salacher Straße um 14.30 Uhr. Pfarrer Dehlinger wird uns in die neue Jahreslosung 2008 einführen – Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben (Johannes 14,19).

 

 

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Photos: Christuskirche, Hilsenbeck



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