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Harald Kraus um Vorsitzenden der Landesfilmdienste gewählt

07.7.2008 - Landesfilmdienst

 

Der Eislinger Harald Kraus (59) ist am vergangenen Freitag in Hannover zum Vorsitzenden der Konferenz der Landesfilmdienste e. V. gewählt worden. Die Mitgliederversammlung des Bundesverbands der Landesfilmdienste wählte ihn mit überwältigender Mehrheit zunächst für ein Jahr. Kraus tritt die Nachfolge des Ende letzten Jahres verstorbenen langjährigen Vorsitzenden Klaus Walter Müller aus Nordrhein-Westfalen an.

Der Vorsitzende der Eislinger AWO und des ACE-Kreises Göppingen-Esslingen und frühere Gewerkschaftssekretär übernimmt die ehrenamtliche Führungsrolle des größten nichtkommerziellen und gemeinnützigen Filmverleih-Verbundes in Europa und kann dabei auf seine über 20jährigen Erfahrungen, die er bereits als Vorsitzender des Landesfilmdiensts Baden-Württemberg sammeln konnte, zurückgreifen.

Die Landesfilmdienste beschäftigen sich in erster Linie mit dem Vertrieb von Filmen für die Jugend- und Erwachsenenbildung. Auf Videokassetten , CDs und DVDs bieten sie über 5000 verschiedene Filme an. Sie stellen neben dem konventionellen Verleih bereits über 200 Filmtitel im sogenannten Streaming zur Verfügung, bei dem die Filme von den Nutzern im Internet heruntergeladen und für ihre Informations- und Bildungsarbeit eingesetzt werden können. Aber auch der heute gelegentlich schon als antiquiert geltende 16 mm-Film kann noch ausgeliehen werden. Der Verleih arbeitet gemeinnützig, weshalb für die meisten Filme auch keine Gebühren verlangt werden. Der Katalog steht unter www.landesfilmdienste.de für jedermann bereit. Neben Einrichtungen der Bildungsarbeit werden auch Privatnutzer in der Regel kostenfrei bedient.

In Baden-Württemberg ist der Landesfilmdienst vor fast 60 Jahren aus der Filmstelle der amerikanischen Besatzungsstreitkräfte hervorgegangen und hat sich neben den Medienzentren der Kreise und des Landes zu einem anerkannten Partner der Bildungs-, Jugend- und politischen Arbeit entwickelt. Die Geschäftsstelle befindet sich in Stuttgart, wo der Geschäftsführer Werner Singvogel mit seinem Team die Wünsche von über 7.000 Entleihern in Baden-Württemberg erfüllt, die sich aus dem reichhaltigen Fundus bedienen wollen.

Sogenannte Filmgeber sind Ministerien, Behörden, Organisationen, die Wirtschaft und weitere Einrichtungen unterschiedlichster Zielsetzung. Sie stellen ihre Informationsfilme über die Landesfilmdienste für deren Entleiher bereit und gewähren dafür eine sogenannte Filmpflegebühr, die die Verleihorganisation großteils finanziert. Zu den bekanntesten Filmgebern gehört beispielsweise das Bundespresseamt und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Je nach finanzieller Leistungsfähigkeit werden insbesondere Spielfilme von kommerziellen Filmverlagen und Produzenten angekauft. Das Kopieren und Weiterverbreiten der geliehenen Filme durch einen Entleiher ist unzulässig bzw. wird technisch unterbunden.

 

 

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Harald Kraus



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