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BUND Eislingen zieht Zwischenbilanz der Kampagne gegen das Insektensterben

Offenen Türen für „Schwalbe, Schwalbenschwanz und Co“

18.12.2017 - PM BUND

 

„Eine beispiellose, dramatische Abnahme der Insekten ist derzeit im Gange“ so eröffnete Sabine Eisele das Projekttreffen des BUND Eislingen. „Professor Sorg aus Krefeld stellte die Ergebnisse seiner Untersuchungen vor 3 Wochen in einer Veranstaltung der VHS Eislingen unmissverständlich klar: in den letzten 20 Jahren ist die Anzahl der Insekten um 80 % zurückgegangen.“
Als Folge sind auch bestimmte Vogelarten, für die diese Fluginsekten Nahrungsgrundlage sind ebenfalls in ihrem Vorkommen um bis zu 80 % verschwunden. Und für die Bestäubung von Pflanzen – wie unser Gemüse oder Obst – wird eine weitere Reduktion unvorstellbare Auswirkungen haben. Zitiert wurde Prof. Steidle von der Uni Hohenheim: „Wir befinden uns mitten in einem Albtraum, denn Insekten sind zentral für das Funktionieren unserer Ökosysteme.“
Klar ist, dass eine Änderung dieser Entwicklung nur vorstellbar ist, wenn auf allen gesellschaftlichen Ebenen außergewöhnliche Anstrengungen unternommen werden.

Um diesem Albtraum auch vor Ort nicht tatenlos zuzuschauen unternahmen der Schwäbische Albverein Eislingen, der Imkerverein Eislingen und der BUND einen Vorstoß und schlugen der Stadtverwaltung und dem Gemeinderat Eislingen vor, Verantwortung für den Eislinger Bereich und seine Naturflächen offensiv zu übernehmen.
Das Grundproblem des Eislinger Naturraumes ist für jeden ersichtlich: Hatten wir noch vor 30 Jahren vorwiegend artenreiche Blumenwiesen, so finden wir heute zum allergrößten Teil artenarmes Grünland: Für Insekten gibt es da keine Nahrung!
Deswegen schlagen die Naturschutzverbände vor, eine Finanzierung bereitzustellen, um vielfältige Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. „ In 5 Jahren sollte ein Million Euro für diese ehrgeizige Aufgaben vorgesehen werden.“

„Wir waren ganz überrascht, auf welch positives Echo wir mit unserer Initiative gestoßen sind“, berichtete Gerhard Rink. „Bei der Stadtverwaltung sind wir auf offene Ohren gestoßen“. Sie will mit einem „Drei-Säulen-Konzept“, welches Maßnahmen auf städtischen Flächen, Flächen mit landwirtschaftlicher Bewirtschaftung und Flächen von privaten Besitzern vorsieht, Veränderungen bewirken und diese finanziell fördern.
Bei einer Sitzung der SPD Gemeinderatsfraktion wurde der Vorstoß der Naturschutzverbände begrüßt. Die Fraktion teilt die Sorge der Naturschutzverbände und berät über ihre Unterstützung und ihre Vorgehensweise.
„Auch bei der Fraktionssitzung von Bündnis 90/ DIE GRÜNEN sind wir auf offen Türen gestoßen“. „Die Initiative könnte auch so von den Grünen erfolgt sein, wir werden sie entsprechend unterstützen“ so war der Tenor der Sitzung.
Auch die Fraktionen von CDU und Freien Wählern haben angekündigt, die Naturschutzverbände zu diesem Thema einzuladen.

Von Wolfgang Eisele wurde in der BUND Sitzung deutlich gemacht: “Einzelne kleine Maßnahmen zur Verbesserung der Naturflächen reichen nicht mehr aus: macht man weiter wie bisher, dann schreitet die Abnahme der Insekten weiter wie bisher voran! Eislingen wie andere Kommunen und Verwaltungsebenen müssen Alles in ihrer Möglichkeit und Verantwortung unternehmen, um dieser

 

 

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