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Hier die neuesten LeserInnenbriefe

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Gedanken zum Bau der Radunterführung

09.10.2026 - Alfred Schulz

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Als vor sechzehn Jahren die Wahl eines neuen OB anstand, war u. A. ein Wahlkampfthema wie denn die neue Nord-Süd-Verbindung zu führen sei. Die Weiterführung der Hauptstraße im direkten Verlauf erfuhr glücklicherweise eine große Ablehnung, da diese die Aufenthaltsqualität auf dem Schlossplatz und im Schlossgarten durch Zerschneidung der Flächen erheblich beeinträchtigt hätte. Soll dies durch eine bis zu sechs Meter breite Trasse für Rampen als Zuführung für einen Radtunnel tatsächlich nachgeholt werden?
Oft wird an der momentanen Radwegführung bemängelt, dass die Kurvenradien zu eng seien, und dass man langsam tun müsse. Dagegen stünde bei einer Realisierung der RU auf der Nordseite eine Steigung von 7,5, auf der Südseite sogar von 8,6%. Zu meinen Praxiserfahrungen: Ich fahre immer wieder mit einem Fahrrad ohne elektrische Unterstützung mit Kinderanhänger ohne Platzprobleme durch die bestehende Unterführung. Sollte die neue Radunterführung gebaut werden, wäre mir die Steigung zu groß und ich würde für Fahrten nach Süd wieder mein KFZ nehmen.
Zu den Kosten: Es wird gesagt, dass wir 90% Zuschuss bekämen. Dieser gilt jedoch nur für die Baukosten. Für die Baunebenkosten gilt, dass die Stadt 90% selbst zu tragen hätte.
Seit mindestens 1999 wird der Realschule der Bau einer neuen Turnhalle mit dem Argument wir hätten dafür kein Geld versagt. Wir beklagen, dass unsere Kinder Bewegungsmangel hätten, verweigern ihnen aber die Möglichkeit Schulsport angemessen durchzuführen. Auf der anderen Seite werden Bauvorhaben nur wegen der Förderung (zuletzt der Hirschkreisel, da sogar unter Umgehung eines Bürgebegehrens durch Abwarten des Ablaufs des Gültigkeitszeitraums) durchgedrückt. Ich frage mich woher die Zuschüsse kommen. Wohl doch auch vom Steuerzahler?! Können und wollen wir es uns angesichts der sich verschlechternden Weltwirtschaftslage und der sich anbahnenden Erhöhung der Kreisumlage tatsächlich leisten, die Pro-Kopf-Verschuldung immer weiter zu erhöhen?


Stellungnahme von Herrn Cerrotta

04.02.2026 - Wolfgang Huber

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Für jeden gut informierten Bürger in Eislingen ist klar: Es stand und steht niemals zur Debatte, ob die Radunterführung ODER die Realschulturnhalle gebaut werden soll. Die Errichtung der Realschulturnhalle wird die Stadt Eislingen sicher mit mehr als 15 Millionen Euro belasten. Herr Cerrotta spricht hingegen von Einsparungen in Höhe von 1,3 Millionen Euro wenn die Radunterführung nicht gebaut wird (was nicht bewiesen ist, evtl. sind die Fördermittel höher) – das entspricht jedoch bei weitem nicht einmal 10 Prozent der Turnahallenkosten?!
Es gibt übrigens auch Realschüler aus Nord, die in Zukunft sicher und mit weniger Anstrengung die neue Radunterführung nutzen könnten.

Wer täglich in der Tiefgarage unter seiner Praxis das Auto des Chefs sieht, mag sich zudem fragen, wann Herr Cerrotta tatsächlich mit dem Auto zur Arbeit gefahren ist. Dies ist selbstverständlich keineswegs verwerflich, jeder darf sein bevorzugtes Verkehrsmittel wählen. Dennoch sollte man sich dann nicht als Radfahrer bezeichnen.

Herr Cerrotta, mit solchen Aussagen schaden Sie leider zunehmend Ihrer eigenen Glaubwürdigkeit – auch über Ihre erfolglose OB-Kandidatur hinaus.


Adventskalender Eislingen- Online

12.12.2025 - Elfriede Nägele

Email: elfriedenaegele@t-online.de - Homepage:

Die bisherigen Bilder vom Adventskalender gefallen mir sehr gut, und vor allem das auch von Krummwälden Bilder dabei sind. Eine kleine Anmerkung noch vielleicht könnte man die Bilder noch ein bisschen besser untertiteln. Ansonsten einfach top.Mit lieben Grüßen aus Krummwälden Elfriede Nägele


OB-Kandidatur

23.07.2025 - Alfred Schulz

Email: - Homepage:

Obwohl noch keine Notwendigkeit besteht, jetzt schon in den Wahlkampf einzusteigen, geht Frau Sauer schon jetzt recht massiv vor. Für mich drängen sich hier zwei Fragen auf: Ist sie ihres derzeitigen Postens so überdrüssig, dass sie möglichst weit weg von ihrer Wirkungsstätte möchte, oder soll sie von dieser möglichst massiv weggelobt werden? Ich persönlich halte dies doch für etwas dick aufgetragen.


Eislinger Stadionsdach

07.04.2025 - Hartmut Schäfer

Email: hartmut.schaefer.1955@gmail.com - Homepage:

Nach der Winterpause war ich das 1. Mal wieder in unserem Stadion zum Training.
Mit Schrecken habe ich gesehen, dass das kleine Dach über der Tribüne immer noch nicht fertig ist. Liebe Stadtverantwortliche Bauplaner: Was um Herrgottswillen ist denn nun wieder so schwierig, so'n Dach da drauf zu machen. Liegt es am Willen, am Geld kann es ja anbetracht des Überschusses im Stadtsäckl nicht liegen. Wenn wir es nicht schaffen, für unsere Jugend vernünftige Sportstätten bereitzustellen, machen das die neuen Fahrradstraßen für unsere vielen Geisterradfahrer auch nicht wett. Hoffentlich wird die Zufahrt zur B10 schneller fertig. Die aufreibenden Umwege nerven. Unsere arbeitende Bevölkerung ächzt nur noch. Mit hoffnungsvollen Grüßen Hartmut Schäfer


Grüne und PV

20.05.2024 - Holger Haas

Email: holger1965@posteo.de - Homepage:

Hallo Herr Schäfer,

der grüne Antrag auf allen städtischen Dächern eine PV-Anlage zu installieren und einen Masterplan zu erarbeiten wurde im Februar 2020 eingereicht. Ja, städtische Mühlen und nicht nur die mahlen manchmal langsamer als wir uns das wünschen. Vielleicht wäre es trotzdem hilfreich gewesen, sich erst einmal zu informieren. Von Ihnen habe ich allerdings zu diesem Thema noch nie etwas gehört, aber eine CDU-Kandidatur für den Gemeinderat verleiht ja manchmal Flügel. Wie sieht es eigentlich auf Ihrem eigenen Dach aus? Ernst gemeint, ich weiß es wirklich nicht. Bei uns auf der Liste gibt es Menschen, die Ihnen gerne weiter helfen.

Freundliche Grüße, Holger Haas


Hirschkreisel Kunstwerk - offener Brief an Frau Stroheker

20.05.2024 - Hans Jörg Autenrieth

Email: privat@autenriethgalabau.de - Homepage:

Sehr geehrte Frau Stroheker,

herzlichen Dank für die Übersendung Ihrer Einschätzung der Debatte, das Hirschkreisel-Kunstwerk betreffend. Sie hat uns sehr betroffen gemacht, daher antworten wir Ihnen gerne.

Die nach Ende der Bewerbungsfrist vorgeschlagene Gestaltungsidee „Roschmann“ gelangte nicht nur zur Diskussion, sondern auch zur Abstimmung. In eben dieser hat der Vorschlag drei Ja-Stimmen und 15 Nein-Stimmen bekommen und wurde somit abgelehnt. Wir hatten damit gerechnet, hielten es aber dennoch für wichtig, dass dieses außerordentliche Engagement der Familie Roschmann im Gemeinderat diskutiert und zumindest hervorgehoben wird. Alles regelkonform und demokratisch.

In der Abstimmung über das Kunstwerk Stelzengänger haben die CDU-Fraktion und andere Stadträte mit Nein gestimmt, aber die Mehrheit der Stadträte mit Ja. Der Gemeinderat hat sich somit für den Stelzengänger entschieden. Alles regelkonform und demokratisch.

Wichtig für die CDU-Fraktion ist es auf Nachfrage zu erklären, warum sie gegen den Stelzenläufer war. Sie macht aber keine Stimmung gegen die Entscheidung.
Was einzelne CDU-Mitglieder oder Kandidaten und Kandidatinnen machen und sagen, ist deren persönliche Meinung.

Die CDU schürt auch keine Empörung und erzeugt keine künstliche Erregtheit. Wir sprechen auch nicht im Namen der „Gemeinschaft“ und haben auch nicht zu Unterschriftensammlung aufgerufen. Das sind unwahre Behauptungen.

CDU-Fraktionsmitglied Axel Raisch hat auch keine weiteren Begründungen hinzugefügt, sondern er hat sie offen und deutlich in der Gemeinderatsitzung geäußert.
Was, wann und wie in der Presse berichtet wird, liegt nicht in unserer Verantwortung und mit Ihrer Erfahrung wundert es uns auch, dass sie das alles ungeprüft übernehmen und sich nicht die Mühe machen, bei mir nachzufragen.

Aber jetzt zum eigentlichen wichtigen Thema: Ist der Prozess demokratisch?
Ja, das ist er. Er hätte aber demokratischer und vor allem friedensstiftender sein können, oder gar sein müssen.
Da Kunstwerke in Eislingen immer Unfrieden und Streit erzeugen, war ich sehr erfreut, als Frau Reukauf ihren Findungsprozess vorgeschlagen und der Gemeinderat diesen einstimmig beschlossen hat.
1. Öffentliche Ausschreibung eines Künstlers/eines Kunstwerks
2. Vorauswahl durch eine Findungskommission
3. Vorberatung im KSSA
4. Der Gemeinderat wählt den zu realisierenden Entwurf aus

Das entscheidende Satz ist „der Gemeinderat wählt den zu realisierenden Entwurf aus“ und genau das hat er eben am 13. Mai nicht gemacht. Am 13. Mai hat der Gemeinderat über EINEN Vorschlag abgestimmt (Stelzenläufer) und eben nicht aus allen von der Findungskommission vorgeschlagenen Kunstwerke eines ausgewählt. Auswählen bedeutet „Entscheidung zwischen zwei oder mehreren Möglichkeiten“. Unser Vorschlag war, eine Wahl durchzuführen. Jeder Stadtrat hat drei Stimmen, zwei für seinen Favoriten, eine für eine Alternative. Über den Sieger der Wahl wird dann abgestimmt. Diese Abstimmung wäre dann einstimmig, mindestens mit einer großen Mehrheit ausgegangen.

Unser Ansinnen war also nicht - wie von Ihnen empfunden – einen demokratischen Prozess „madig“ zu machen, sondern zu optimieren mit der Folge: der ausgewählte Entwurf hätte eine viel größere Akzeptanz im Gemeinderat und somit auch in der Bevölkerung gefunden.

Aber leider wurde diese Chance vertan. Die derzeit in den sozialen Medien nachzulesende Diskussion, so polemisch sie auch manchmal ist, zeigt indessen, dass sich viele Eislinger nicht gehört fühlen. Der Ruf des Gemeindesrats und damit auch der demokratische Grundgedanke hat stark gelitten und darüber sollte man sich ernsthafte Gedanken machen.

Der Beantwortung Ihrer Frage, ob sich Eislingen mit seinen Kreiseln zukünftig „urban, offen“, mit dem eben erlebten Unverständnis in der Bevölkerung, oder eher etwas harmonisch „provinziell“ präsentieren möchte, sollte sich dann der neu gewählte Gemeinderat in der bewährt demokratischen Form annehmen.

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jörg Autenrieth
Fraktionsvorsitzender CDU-Gemeinderatsfraktion
Schlossplatz 1
73054 Eislingen/Fils
E-Mail privat@eislingengalabau.de