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Quadratisch. Praktisch. Gut
Halbtagesfahrt der Christuskirchengemeinde zu Ritter-Sport
23.9.2007 - Tino Hilsenbeck
Ein gut besetzter Bus brachte jüngere und ältere Gemeindeglieder der Christuskirche und Gäste nach Waldenbuch. Bei herrlichem Sonnenschein staunte man unterwegs über die baulichen Veränderungen am Stuttgarter Flughafen und genoß die Fahrt durch den Schönbuch, wo sich schon der beginnende Herbst mit buntem Laub zeigte.
In Waldenbuch angekommen, konnten die Besucher in einer Dauerausstellung interessantes und wissenswertes über die Geschichte von Ritter Sport und Schokolade, sowie die Schokoladeherstellung erfahren.
Der Kakaobaum unter Glas im Foyer zog die Blicke der Gäste auf sich. In seinen handgroßen Schoten befinden sich Kerne, die Kakaobohnen.
Im Jahr 1912 begannen Alfred Ritter und seine Frau in Cannstatt mit der Schokoladenherstellung. Besondere Bedeutung hat die Veredelung durch das sog. Conchieren. Ihre ersten Tafeln waren noch rechteckig und trugen den Namen ‚alfrica’ (Alfred Ritter Cannstadt). 1930 wurde in Waldenbuch das erste Fabrikgebäude errichtet. Zwei Jahre später kreierte Frau Ritter die quadratische Form. 1976 wurde der Knick erfunden. Heute wird die Firma in der 3. Generation als Familienunternehmen geführt und beschäftigt ca. 800 Mitarbeiter. Der Schokoladenmarktanteil von Ritter Sport in Deutschland beträgt 16 %. Die Schokolade wird in 70 Länder exportiert.
Vertieft wurden die gewonnenen Kenntnisse nach der Begrüßung durch die Firma durch eine 20minütige Filmvorführung. Nach Filmende gab es für jeden ein kleines Versucherle. Und viele der Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen, dem Schoko-Laden einen Besuch abzustatten.
Danach fuhr der Bus zum Kaffeetrinken nach Steinenbronn in eine Gaststätte auf einem Reiterhof, wo hübsch gedeckte Tische die Eislinger erwarteten. Frisch gestärkt ging es auf landschaftlich reizvoller Strecke ins Aichtal. Nach Grötzingen wurde bei Nürtingen das Neckartal erreicht. Über die Autobahn mit herrlichem Blick zu Teck, Breitenstein, Reußenstein und Boßler kamen die Teilnehmer zum Vespern in den Höhenblick nach Mühlhausen im Täle.
Es war schon dunkel, als anschließend der Bus über Geislingen wieder Eislingen ansteuerte. Alle waren sich darin einig, einen schönen Ausflug erlebt zu haben und der Dank gilt dem Reiseleiter, Diakon Tino Hilsenbeck, und dem Fahrer der Firma Rühle-Gold, der manche knifflige Kurve und Engstelle in den Ortschaften mit Bravour meisterte.
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