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Freude bei der CDU-Fraktion über Landesförderung Mühlbachtrasse

Beharrlichkeit für Jahrhundertprojekt zahlt sich aus

20.4.2021 - CDU Eislingen

 

Nachdem in den Jahren 2006/07 die ersten Überlegungen zum Abriss der Hauptstraßenbrücke zu Gunsten einer attraktiven Stadtmitte diskutiert wurden, förderte ein städtebaulicher Wettbewerb im Jahre 2008 die Möglichkeiten der „Hauptstraßentrasse“ und der „Mühlbachtrasse“ zu Tage. Die unter Erich Schwendemann geführte Eislinger CDU-Fraktion im Gemeinderat bevorzugte seinerzeit die Variante der Mühlbachtrasse, welche sie fortan unterstützte, um die Innenstadt rund um das Eislinger Schloss ohne das Vorhandensein von motorisiertem Straßenverkehr entwickeln zu können. Aufgrund dessen, dass die CDU-Gemeinderatsfraktion unnachgiebig an den Umgestaltungsplänen festhielt, hat sie wesentlichen Anteil an der nun durch das Land bewilligten Förderung von rund 7 Millionen Euro für dieses Jahrhundertprojekt, welches nun knapp 15 Jahre nach der ersten Idee einen enormen Schub erhält. Nach Abschluss des Planungsfeststellungsverfahren kann aufgrund der Gleissperrpausen frühestens im Jahr 2023 mit dem Baubeginn gerechnet werden. Eine Fertigstellung bis zum 90-jährigen Jubiläum der Vereinigung von Großeislingen und Kleineislingen am 24.09.2023 ist damit aufgrund der vielen Teilprojekte und deren Ausführungszeiträume nicht möglich. Baubeginn und Start können dann aber in dieses Jubiläum mit Eingang finden.
Die Eislinger CDU erhofft sich durch den Bau der Trasse eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität und Steigerung der innenstädtischen Attraktivität, sowohl um Schloss und Rathaus, als auch für den Bereich nördlich der Hirschkreuzung.
Nachdem die Förderung nun endlich da ist, kann Eislingen voller Vorfreude in die Zukunft blicken. Die christdemokratische Fraktion um ihren Vorsitzenden Manfred Strohm freut sich auf die spannende Aufgabe, die Innenstadtentwicklung mitzugestalten und damit das Projekt weiterzuführen. Im ersten Schritt ist zunächst die Errichtung der Mühlbachtrasse geplant, welche eine zentrale Querung unter der Bahnlinie, westlich des Rathauses, darstellt. Mit dem anschließenden Brückenabriss soll dann der Grundstein für die Schlossplatzentwicklung gelegt werden.
Durch die nun gewonnene Planungssicherheit können auch die korrespondierenden Projekte wie der Hirschkreisel oder das Lutherkirchenareal vorangetrieben werden.