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CDU Eislingen kritisiert einseitigen SWR-Aufruf:

„Offenheit endet offenbar dort, wo sie nicht ins Bild passt“

18.6.2026 - CDU Eislingen Andreas Gruß

 

Die CDU-Gemeinderatsfraktion und der CDU-Stadtverband Eislingen üben deutliche Kritik am jüngsten Aufruf des Südwestrundfunks (SWR) zur Veranstaltung „Kommunalpolitik Göppingen trifft SWR“. Nachdem sich zunächst Bürgermeister beiderlei Geschlechts aus dem Landkreis ohne jede Einschränkung für die Teilnahme melden konnten, wurde ein zweiter Aufruf gezielt an „weibliche Gemeinderätinnen“, so die Formulierung, gerichtet. Nach den Vorstellungen des SWR sollen aus den kommunalen Gremien ausschließlich weibliche Gemeinderäte und Stadträte teilnehmen.

„Das ist weder Offenheit noch Vielfalt, sondern eine bewusste Verzerrung und Diskriminierung“, erklärt die CDU Eislingen. Ein offener Aufruf hätte allen Mandatsträgern dieselbe Chance zur Teilnahme eingeräumt. Wer jedoch einzelne Gruppen allein aufgrund ihres Geschlechts ausschließt, handelt nicht fair, sondern ideologisch.

Es sei bezeichnend, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk offenbar erst dann nachsteuere, wenn die Zusammensetzung der Interessenten nicht den eigenen Vorstellungen entspreche. „Der SWR versucht sich wieder einmal die Welt so zu gestalten, wie sie den Verantwortlichen ins Konzept passt. Das überrascht kaum, wirkt aber zunehmend aus der Zeit gefallen“, so die CDU.

Derartige Entscheidungen trügen dazu bei, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk immer häufiger als politisch einseitig wahrgenommen und seine gesellschaftliche Rolle zunehmend hinterfragt werde. Glaubwürdigkeit entstehe nicht durch Auswahl nach Geschlecht oder gewünschtem Meinungsbild, sondern durch Offenheit, Pluralität und Chancengleichheit.

Die CDU Eislingen empfiehlt dem SWR daher eine neue Veranstaltungsreihe: „SWR trifft Wirklichkeit und Freiheit“. Dort könnte der Sender zeigen, dass Meinungsvielfalt mehr bedeutet als die gezielte Auswahl passender Teilnehmer.