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CDU Eislingen: Keine Millionen für eine überflüssige und gefährliche Radröhre
Gegen eine Teilung des Schlossplatzes in Ost und West…
21.9.2026 - CDU Eislingen Andreas Gruß
Die CDU-Fraktion Eislingen lehnt den Bau einer weiteren Radröhre in der Stadtmitte ab und wird am 21. Oktober gegen den entsprechenden Beschlussantrag der Verwaltung stimmen.
Eine funktionierende Radunterführung ist bereits vorhanden und wird nachweislich gut angenommen. In dieser Situation zusätzlich Millionen an Steuergeld für eine zweite Verbindung auszugeben, hält die CDU-Fraktion für nicht verantwortbar. Gerade angesichts angespannter öffentlicher Haushalte und steigender Belastungen für die Bürger müsse sorgfältiger denn mit öffentlichen Mitteln umgegangen werden. Der Bau einer weiteren Radunterführung ist es definitiv nicht, so die Eislinger CDU-Fraktion.
Besonders kritisch sieht die Fraktion die geplante Dimensionierung. Eine rund sechs Meter breite Trasse mitten durch das erstmals in der Geschichte möglich werdende echte Zentrum, durch das Herz der Innenstadt ist aus Sicht der CDU völlig überzogen. Sechs Meter Breite – nicht für Schwertransporte, sondern für Fahrräder, Pedelecs und E-Scooter. Sechs Meter! Rund 10 Millionen Euro teuer; auch Zuschüsse sind Steuergeld! Es lebe die Dekadenz!
Zudem droht eine innerstädtische Radverbindung durch eine Rennstrecke abgelöst zu werden. Gerade die zunehmenden Geschwindigkeiten von E-Bikes, Pedelecs und E-Scootern würden in einem Bereich, der künftig von Fußgängern, Familien und Besuchern geprägt sein soll, neue Konflikte und Gefahren schaffen; aber auch in der 27 Meter langen Röhre selbst könnte der schnurgerade Rennstreckencharakter mit Gefälle zum Gefahrenherd werden. Die bestehende Unterführung verlangt dagegen Aufmerksamkeit und angepasstes Fahren. So, wie es beim Bau auch geplant war – und funktioniert!
Mit dem Abriss der bisherigen Brücke eröffnet sich für Eislingen eine einmalige Chance, die Innenstadt neu zu gestalten. Dieses neue Filetstück sollte für Aufenthaltsqualität, Begegnung und eine attraktive Verbindung von Rathausplatz und Schlossplatz genutzt werden. Eine sechs Meter breite Radtrasse würde diese Möglichkeiten erheblich einschränken und beide Plätze erneut an den Rand drängen, anstatt sie aufzuwerten.
„Eislingen braucht eine attraktive neue Mitte und einen verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeld – keine überdimensionierte Radrennstrecke durch das Herz der Stadt“, erklären Hans Jörg Autenrieth, Axel Raisch, Michael Werdon, Christian Petratos, Andreas Wahl und Hans-Jörg Andonovic-Wagner.
Die CDU-Fraktion wird deshalb am 21. Oktober gegen den Beschlussantrag der Verwaltung stimmen.
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Bild: CDU Eislingen (KI-generiert)

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