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Naturschutz im Täle

Die diesjährige 'Sensengruppe'

07.10.2026 - Die Grünen Eislingen Holger Haas

 

Seit fast 40 Jahren wird vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND eine Wiese im Täle gemäht. Vater des Projekts ist Gerhard Rink vom BUND, der seinerzeit die Initiative ergriffen hat. Mittlerweile müht sich jährlich eine bunte Gruppe bestehend aus Mitgliedern des BUND, der Eislinger Grünen und vom NABU. Während früher alles von Hand gemäht wurde, ist mittlerweile ein Balkenmäher im Einsatz, der zumindest an den nicht so steilen Stellen die Handarbeit abgelöst hat. Holger Haas: „wir sind halt auch nicht mehr die Jüngsten“. Abgeräumt wird allerdings alles von Hand, wobei ein Teil der Fläche stehen bleibt als Überwinterungsflächen für Insekten, Spinnen und andere wirbellose Tiere. Warum die Mühe: die Wiese wäre mittlerweile Wald, so Gerhard Rink. Tatsächlich handelt es sich um eine extrem blütenreiche Wiese mit zahllosen Insekten. Die Bestände von Betonien, Färberginster und der Schwarzen Flockenblume, die bei uns am östlichen Rand ihres Verbreitungsgebiets blüht, sind nennenswert und im Umkreis fast einmalig. Im Sommer wimmelt es dann von Insekten, darunter auch viele Schmetterlinge, wobei der Rückgang selbst in diesem Biotop erkennbar ist. Auch Zauneidechsen leben hier. Die Amphibien, die sich hier früher getümmelt haben – unterhalb der Wiese läuft ein kleiner Waldbach – wurden allerdings schon einige Jahre nicht mehr gesichtet. Die zunehmende Trockenheit und der allgemein zu beobachtende Rückgang fast aller Amphibienbestände wird auch hier sichtbar. Dank gebührt auch dem privaten Grundstücksbesitzer, der die Arbeiten auf diesem Biotop ermöglicht.

Hier gibt es weitere Informationen zu diesem Artikel:

http://www.gruene-eislingen.de

Die diesjährige Mähgruppe im Täle