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Kleintierzüchter aus Eislingen auf dem Weg nach Villany in Ungarn
30.11.2008 - Tauben u.Zwerghuhnzüchterverein1955 Stauferland Günter Schneider
Zu einem Besuch bei ihren Freunden machten einige Mitglieder des Tauben- und Zwerghuhnzüchtervereins Stauferland in Villany der Partnerstadt Eislingens vom 13 – 16. November 2008 Station.
Nicht zum erstenmal wurde die Reise nach Ungarn angetreten und so gegen Mitternacht am 13. November 2008 machten sich Stefan Raindl, Emil Kielkopf, Susi u. Thomas Schmidt, Harald Kurz, Heiko Dambacher, Jakob Luy, Josef Lenard vom TZV Stauferland in Eislingen/Fils mit einem gut beladenen Kleinbus auf den 1.100 km langen Weg in die Partnerstadt Villany/Ungarn, um mit 40 Zwerghühnern und Tauben sowie andere Gastgeschenke an der großen Ausstellung des dortigen Taubenvereins teilzunehmen, welche aus Platzgründen (1.000 Tiere) von Villany in eine Sporthalle in der Nachbarstadt Siklos verlegt werden musste.
Im Gegensatz zu den angemeldeten Züchtern aus Rumänien, welche an der Grenze abgewiesen wurden, trafen wir noch vor der vereinbarten Zeit gegen 16.00 Uhr wohlbehalten nach guter Fahrt und bei schönstem Herbstwetter am Zielort ein, wo wir vom 1. Vorsitzenden und Ausstellungsleiter Istvan Eibel, sowie vom Schriftführer Gyury Folcz aus Villany sehr herzlich empfangen wurden.
Die Freude über das Wiedersehen war groß. Am Eingang thronten die Wimpel von Deutschlang u. Eislingen. Der Aufbau der Schau mit einem Großteil an Tauben entspricht mittlerweile westlichem Standard, da es ja zwischenzeitlich einen Europäischen Verband der Kleintierzüchter gibt. War bis vor wenigen Jahren nur einige große Hühner in Stämmen zu sehen, so haben die Zwerghühner sie längst in der Anzahl überholt. Angeschlossen war auch eine wunderschön gestaltete Vogelschau. u. eine Sonderschau für Amerikanische Riesenbrieftauben.
Nach einem traditionell zubereiteten Gulasch mit Knochen im Weinberg von Ferenc Gaszt machte man sich müde und abgespannt auf den Weg ins Hotel, wo wir auf Einladung der ungarischen Zuchtfreunde untergebracht waren. Am nächsten Morgen war der erste Weg wie immer ( dies war schon Tradition) zum bekannten Thermalbad in Harkany wo die Reisestrapazen mit Wellness, Massagen, Schwimmen usw. im nu verflogen.
In Harkany wurde noch die Gelegenheit zum Einkaufsbummel auf dem großen Markt nebenan von uns sehr rege genutzt.
Das Mittagessen war reine Männersache, es wurde von unseren Freunden direkt vor der Ausstellungshalle in einem Gulaschtopf zubereitet. Daß die Knochen mitgekocht werden war für uns ja nichts neues, doch andere Länder andere Sitten, als ein Hühnerfuß hilfeschreiend herausragte, war sogar manchem Mitarbeiter vorübergehend der Appetit vergangen.
Bei der Ausstellung ( unsere Tiere waren separat herausgestellt ) errangen die mitgenommen Tiere teils hervorragende Ergebnisse siehe folgende Tabelle.
Nachmittags wurde wie bei jeder Reise ein emigrierter Kleintierzüchter aus unserer Gegend in seinem Weingut besucht, wo Neues aus der Heimat und das Leben um den Villanyér Berg mit seinem mittelmeerähnlichen Klima mit viel Humor und Spaß ausgetauscht wurden.
Am Abend hatten die Gastgeber in eine abgelegene 'Pince' (Weinwirtschaft) mit einem Zigeunervirtuosen geladen, wo bis spät in die Nacht gemeinsam gefeiert und gesungen wurde, die Kommunikation ging manchmal nur mit Dolmetscher oder Zeichensprache aber verstanden haben wir uns alle.
Der Samstagvormittag wurde noch einmal zur Erledigung von versch. Besorgungen wie z. B. dem Kauf eines 20l Gulaschtopfs genutzt, bevor bei einigen Züchtern noch 20 Tauben ausgesucht wurden, die mit nach Deutschland zu neuen Züchtern fahren sollten.
Der Höhepunkt war wie bei jeder Ausstellung der Züchterabend im Hotelsaal mit Ehrengästen vom ungarischen Taubenverband. Wir überbrachten Grüße aus Eislingen verbunden mit einer Einladung zu unserer 53. Staufer-Rassegeflügelschau 2009, bevor 8 verdiente Mitarbeiter des Villany´er Vereins mit einem Holzteller (Brandmalerei) u. der Aufschrift 'Eislingen - Villany 2008' ausgezeichnet wurden. Einen Ehrenpreis unseres Bundesverbands BDRG erhielt nach einstimmiger Meinung der Macher der Schau Istvan Eibel.
Dann waren wir an der Reihe. Jeder Teilnehmer u. Aussteller erhielt einen goldfarbenen Pokal, eine Urkunde sowie eine Flasche Villany´er Wein.
Am Sonntagmorgen verabschiedete man sich an der Ausstellungshalle nach einem Gruppenfoto unter Tränen um 11.00 Uhr und kamen müde, aber gesund wieder in Eislingen an.
Günter Schneider
Schriftführer und Pressearbeit
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Tauben u. Zwerghuhnzüchterverein 1955 Stauferland -
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VILLANY * TAUBEN_U.ZWERGHUHNZUECHTERVEREIN1955_STAUFERLAND *
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