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Zum Schluss gab es Sauerwasser für alle bei der Kandidatenvorstellung
Offener Schlagabtausch zwischen Klaus Heininger und den Freien Wählern
10.2.2010 - Hans-Ulrich Weidmann
Die große Sorge der Verantwortlichen, ob die größte Sporthalle dem Ansturm der Eislingerinnen und Eislinger gewachsen ist, war berechtigt. Die aufgestuhlten 1400 Plätze reichten gerade so aus, um den Interessenten bei der offiziellen Kandidatenvorstellung Platz in der Öschhalle zu bieten.
Unter der souveränen Leitung des ersten Beigeordneten, Herbert Fitterling, stellten sich in der Reihenfolge der Wahlauslosung die Kandidatin und der Kandidaten für den Chefsessel im Eislinger Rathaus vor.
Als Erste präsentierte sich Ulrike Haas. Sie stellte den Zeitplan des Rathausneubaus deutlich in Frage. Förderung der Wirtschaft, sowie Einkaufen in Eislingen ist für Sie Chef(in)sache. Bei der neuen Führung der Buslinien sieht sie Nachbesserungsbedarf. Bürgerentscheide sollen bei wichtigen Fragen in Eislingen die Bevölkerung in der Entscheidungsfindung mit einbeziehen.
Edgar Hemmerich stand der kurzfristigen Rathausplanung auch skeptisch gegenüber. Er will sich zuerst für ein Bürgerbüro in den alten Räumlichkeiten mit behindertengerechten Zugang einsetzen. Er wies auf seine Erfahrungen als Kommunalpolitiker in der Landeshauptstadt hin. Seine dort gewonnenen Kontakte will er aktiv für Eislingen einbringen.
Klaus Heininger präsentierte sich als einziger unabhängiger Kandidat, der nicht ohne Stolz auch seine Frau der Versammlung vorstellte. Ein aktives Citymarketing und ehrenamtliche Mitarbeit aller Bürger stehen für ihn im Vordergrund. Als Beispiele nannte er den Bahnhofsputz, sowie die in Birenbach funktionierende Schneeräumbörse.
Etwas heftiger zur Sache ging er mit den Freien Wählern, denen er unfaire Darstellung seiner Unabhängigkeit vorwarf. In der anschließenden Fragerunde ließen die Reaktionen der gescholtenen nicht lange auf sich warten. Stadtrat Fischer (FWV) stellte die Unabhängigkeit des Kandidaten Heininger in Frage, da er erst bei den Freien Wählern und bei der SPD nach Unterstützung angeklopft hätte.
Dem Beifall nach zu urteilen, stimmte aber ein starker Teil der Besucher den Erklärungen von Klaus Heininger zu.
Als letzter Bewerber präsentierte sich der Kuchener Bürgermeister Bernd Rößner. Da er die längste Zeit in der Umkleidekabine zugebracht hatte, konnte er der Versammlung zum Anfang erst einmal den Zustand der Duschen aufs Genauste berichten. Mit 'keine tropft' hatte er die ersten Lacher auf seiner Seite.
Er verwies auf seine langjährigen Erfahrung als Bürgermeister einer Gemeinde. Mit Blick auf die Finanzlage möchte er bei seiner Wahl das Tempo beim Rathausneubau rausnehmen. Er präsentierte sich als Finanzfachmann, der den Kampf um jeden Arbeitsplatz in Eislingen zur Chefsache machen will.
Punkt 21:39 konnte Herbert Fitterling dann alle Kandidaten auf die Bühne bitten. Er verabschiedete sie mit Original Eislinger Sauerwasser, Mütze, Halsbonbons und einer Leckerei aus Eislingen.
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 Zum Schluß alle auf der Bühne
 |  |  |  |  |  |  |  |  eislingen-online und druckenden Medien |  Ulrike Haas |  Edgar Hemmerich |  Klaus Heininger |  Bernd Rößner |  |  |  |
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