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Volleyball

TSG Eislingen

17.2.2011 - TSG 1873 Eislingen e. V. Swen Schuppler

Herren Landesliga

Eislingen behält in verrücktem Spiel die Oberhand

TSG – SG Biberach/Ochsenhausen 25:23 / 25:21 / 12:25 / 7:25 / 19:17

Nach den indiskutablen Auswärtsvorstellungen in Weiler und Bad Saulgau bestand für die TSG die leise Hoffnung, wenigstens im Heimspiel an die Normalform anzuknüpfen und sich gegen den drohenden direkten Abstieg zu stemmen. Mit der SG Biberach/Ochsenhausen traf die TSG auf eine Mannschaft, die in dieser Saison ebenfalls mit Personalnöten und Formschwankungen zu kämpfen hat.
Coachin Daniela Hauptfeld fand zu Beginn die richtigen Worte an die Mannschaft und die TSG konnte nach sechs deutlichen Satzverlusten in Folge wieder auf Landesliganiveau auftreten. Der Einsatz und die an den Tag gelegte Konzentration wurden prompt mit dem knappen Gewinn der ersten beiden Sätze belohnt. Was die Zuschauer in den beiden Folgesätzen zu sehen bekamen war aber erneut ein Rückfall in alte Strukturen. Sang und klanglos wurden die Abschnitte drei und vier abgegeben, da die Gäste ihrerseits das Risiko erhöhten und fast fehlerfrei spielten. Angetrieben von ihren starken Außenangreifern schlugen die Bälle in hoher Regelmäßigkeit in der TSG-Hälfte ein. Das Ergebnis von 25:7 in Satz vier spricht Bände für die Überlegenheit der Biberacher in dieser Spielphase. Kaum einer in der Halle hätte noch einen Cent auf die Eislinger gesetzt, doch spätestens nach der schnellen 4:1-Führung im Tiebreak war die TSG zurück im Spiel. Mit den Zuschauern im Rücken wurden die letzten Kräfte mobilisiert. Die SG Biberach/Ochsenhausen konnte allerdings den Anschluss wieder herstellen und sich sogar einen Matchball erarbeiten. In der dramatischen Endphase beendete ein fulminanter Block von Markus Eichert beim Stand von 18:17 die nun sehenswerte Partie zu Gunsten der TSG. Trotz eines Ballpunkteverhältnisses von 88:111 verließen die Eislinger den Platz als glücklicher Sieger. Nach diesem verrückten Spiel rangiert die TSG mit zehn Punkten weiterhin auf dem undankbaren achten Tabellenplatz.
Nächsten Sonntag sind die Eislinger Volleyballer erneut auf die tatkräftige Unterstützung der Fans angewiesen, wenn es in der heimischen Öschhalle gegen den SV 1845 Esslingen geht. Die Reichsstädter sind in der Rückrunde noch ungeschlagen und können sich mit einem Sieg endgültig aller Abstiegssorgen entledigen. Die Hinrundenbegegnung konnte die TSG knapp mit 3:2 für sich entscheiden. Spielbeginn ist wie gewohnt um 15.30h.

Für die TSG spielten: Rene Huck, Thomas Siebel, Tim Schneider, Markus Eichert, Cedric Maichl, Marius Hetmank und Swen Schuppler






12.02.2011 (MG)


Damen Landesliga

Beim seitherigen Tabellenführer DJK Schwäbisch Gmünd gab es für die TSG nichts zu erben. Zwar konnte immer wieder angedeutet werden, dass man durchaus in der Landesliga mitspielen kann, allerdings verhinderten zu lange Schwächephasen ein besseres Ergebnis. Anfangs des ersten Satzes sah es gar nicht schlecht aus, was das Eislinger Team in der Parlerhalle zeigte. Engagiertes Abwehrverhalten und solides Angriffsspiel führten zu einem ausgeglichenen Spiel. Dann häuften sich jedoch wieder Aufschlag- und Annahmefehler. Die DJK erhöhte ihrerseits den Druck und holten sich Durchgang eins mit 25:16. Im zweiten Spielabschnitt legte die TSG eine Schippe drauf und erspielte sich eine 5:1-Führung. Erneut war es eine Serie schlechter Annahmen, die Gmünd den Satz drehen ließen und mit 9:6 in Front brachten. Der Tabellenführer schaffte es in der Folgezeit, seine Chancen konsequenter zu nutzen als die Gäste. Schwäbisch Gmünd holte sich Satz zwei mit 25:18. Bis Mitte des dritten Durchgangs sah es erneut nicht schlecht für Eislingen aus. 14:12 lag man in Führung. Urplötzlich war jedoch das Selbstvertrauen weg. Und wie es oft Mannschaften passiert, die im Tabellenkeller stehen, wird viel zu viel mit der eigenen Leistung gehadert, als Fehler schnell und einfach abzuhaken. Die DJK hatte nun leichtes Spiel und gewann den dritten Satz mit 25:16. Aus den restlichen fünf Begegnungen müssen nun mindestens drei Siege her, um eine realistische Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Das Potenzial steckt in der Mannschaft, das hat sie in dieser Saison bereits bewiesen. Sie muss nur lernen, endlich wieder einmal befreit aufzuspielen.


Für die TSG spielten: Stefanie Biadatz, Lena Brech, Claudia Geiger, Daniela Hauptfeld, Nadine Klebon, Nadina König, Anja Lörcher, Dragana Petrovic, Michaela Stübler


13.02.2011 (RH)

Damen A-Klasse

TSG II – SV 1845 Esslingen II 0:3

Glücklos in heimischer Halle

Nach der verletzungs-/krankheitsbedingten Absage des MTV Stuttgart 6 für den vergangenen Heimspieltag wollten die Mädels der zweiten Eislinger Damenmannschaft das einzige Spiel an diesem Sonntag umso mehr gewinnen. Mit dem SV 1845 Esslingen 2 reiste eine Mannschaft an, die man zwar auswärts geschlagen hatte, mit der man jedoch auch in direktem Konkurrenzkampf um den Klassenerhalt stand.
Der erste Satz begann dementsprechend verhalten. Beide Mannschaften tasteten sich Punkt für Punkt vorwärts, wobei sich die Eislinger Mädels von Anfang an eine kleine, aber konstante Führung erarbeiten konnten. Gegen Ende des Satzes hatte die TSG dann allerdings zunehmend Probleme in der Annahme, was sie schließlich die Führung und somit auch den ersten Satz kostete, der mit 25:20 an die Gäste ging.
Obwohl der SV Esslingen den gesamten zweiten Satz dominierte, bekamen die Filstälerinnen ihr Spiel merklich besser in den Griff. Sie punkteten immer häufiger mit druckvollen Angriffen und setzen alles daran, einen Ausgleich zu erzielen. Leider blieb der erhoffte Erfolg aus und die TSG verlor auch diesen Satz etwas unglücklich mit 25:20 Punkten. Nachdem die Eislingerinnen nun ihren Kampfgeist wiedergefunden hatten, startete man voller Hoffnung in den dritten Satz. Die Mädels der TSG gingen zunächst in Führung, konnten sich allerdings nicht deutlich vom Gegner absetzen. Ein ständiger Führungswechsel und ein Stand von 21:21 spiegelten deutlich wieder, wie sehr beide Mannschaften diesen Sieg brauchten. Letztendlich konnten die Gastgeberinnen dem Druck nicht länger standhalten. In der entscheidenden, letzten Spielphase fiel man wieder in das unkontrollierte Spielmuster aus dem ersten Satz zurück und überließ auch den dritten und letzten Satz mit 25:22 den Gästen aus Esslingen.

Für die TSG spielten: Lena Brech, Nela Haber, Ina Hetmank, Sarah Kanaske, Christine Klein, Daniela Müller, Anja Mütschele, Sarah Neckernuß, Catharina Schiffel und Nicola Werdon



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