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The EKG proudly presents: Hollywood in Eislingen!
Die Stadthalle war proppenvoll
06.4.2011 - Stefan Weber Fotos: Roland Schmitt
Das Schulkonzert führt musikalisch durch die amerikanische Filmgeschichte
„Wir kommen wieder, keine Frage, doch für heut ist wirklich Schluss.“ Deutlicher kann man ein Publikum eigentlich nicht hinauswerfen. Doch es wollte einfach nicht gehen. Die Stadthalle war proppenvoll - es musste sogar zusätzliche Bestuhlung her, um alle Besucher unterkriegen zu können -, doch „irgendwer hatte an der Uhr gedreht“, weshalb das Schulkonzert des Erich Kästner Gymnasiums am vergangenen Dienstag und Mittwoch für alle zu schnell vorbei war - und das nach fast drei Stunden Musik! Was war geschehen?
Kinofilme akustisch erleben
Die vielen Zuhörer konnten gleich mehrere Kinofilme akustisch erleben – „und das mit nur einer Eintrittskarte“ (Martin Gradner). So präsentierten das Orchester, die Chöre und die Big Band des EKGs mehrere Jahrzehnte Filmmusikgeschichte: Über „My fair Lady“, „Sister Act“ hin zu „Mission: Impossible“ und „Twilight“. Ein perfektes Bühnenbild von den Klassen 6, 7 und 9 und den Kunsterziehern Rudolf Bender und Roland Schmitt versinnbildlichte dieses Motto mit einer im Hintergrund aufgespannten Filmrolle mit Filmplakaten.
Zunächst offenbarte das Orchester, dass es sich in einer stetigen Aufwärtsentwicklung befindet. Immer mehr Musiker werden qualitativ besser, das Zusammenspiel harmonischer, das Orchester zahlenmäßig größer und die einzelnen Klangvirtuosen flexibler, sodass verschiedene Stimmen von Stück zu Stück getauscht werden konnten. Es ist erstaunlich, wie viel hier Martin Gradner in relativ kurzer Zeit bewirkt hat. Dieser Erfolg macht gelassener und souveräner, weswegen der ein oder andere „Gag“ über den Abend eingebaut wurde. So meldete sich Miss Moneypenny auf Martin Gradners Handy, weil James Bond nicht aufgetaucht war. Doch man fand ihn, was zur Folge hatte, dass der Dirigent am Ende „abgeschossen“ wurde.
Klangvolumen
Die von Annette Bolz geleiteten Chöre bewiesen einmal mehr, welches Klangvolumen, welche Präzision und welche Konformität inzwischen alle gewonnen haben. Mit Begeisterung und Freude veranlasste Annette Bolz alle Sängerinnen und Sänger dazu, die Klänge und Töne mit Bewegungen zu begleiten. Hände wurden in die Luft gestreckt, Kreise nachgeformt und kleine „Sidesteps“ gemacht. Das übertrug sich auch auf das Publikum, das ausgelassen mitklatschte. Höhepunkte waren für viele zum einen „Gabriellas Song“ aus dem Film „Wie im Himmel“, weil er so „gefühlvoll und emotional, auch wegen des auf schwedisch gesungenen Textes“ (Sänger Ben Dangelmayr) daherkommt. Und zum anderen die in Bee Gee – Manier mit Kopfstimme singenden fünf Männer des Mittel- und Oberstufenchores („Saturday night fever“).
Am Ende des Konzertes fetzte die Big Band
Am Ende des Konzertes fetzte die Big Band in alt gewohnter Manier. Es ist nicht selbstverständlich, von einer Schülergruppe so eine Qualität bereits gewohnt zu sein. Doch mit diesem Anspruch muss die Band umgehen. Und sie enttäuschte nicht. Neun Lieder bewiesen das hohe Niveau, wobei in den Stücken immer wieder einzelne Musiker durch ihre Solos ihr Improvisationstalent beweisen konnten. Und auch hier ließ sich sehen, dass die „Familie Zuwachs erhält“. Immer mehr junge Bläser stoßen aus den Musikprofilkassen in die Big Band hinzu. Bandleader Dieter Läßle freut das: „Nur so kann man Qualität auch für die nächsten Jahre garantieren!“ Man wird also auch in den kommenden Jahren viele coole „Blues Brothers“ mit Sonnenbrillen auf der Bühne erleben, wie es beim letzten Stück der Big Band, „Blues Brothers Revue“, der Fall war – im Übrigen das Lieblingsstück der meisten Musiker, weil es so „schneller Rock ist“ (Fabian Staudenmayer). Nur: „Wie kann ein Blues ein Rock sein“ (Timo Datismann)? Man einigte sich schiedlich-friedlich auf einen „rockigen Blues“. Und das war irgendwie der ganze Abend!
Gemeinschaftsleistung
Wie eng die Musikfachschaft und alle am „EKG-Leben“ Beteiligten zusammenstehen, bewies auch die Tatsache, dass Dieter Läßle, Sibylle Loesch und Hartmut Wachter im Orchester und Martin Gradner in der Big Band aushalfen, die SMV den Getränkeausschank organisierte, das Lehrerkollegium Aufsichten übernahm und koordinierte (Constanze Schöttle) und die Elternschaft Sektgläser und Bücher verkaufte sowie alle Besucher am Ende großzügig spendeten. Das erfüllte Schulleiter Michael von Hagen mit Stolz: „Es ist toll, solch einer Schule vorzustehen!“
Am Ende vereinten sich alle am Abend beteiligten Musiker auf und vor der Bühne zu einem letzten Auftritt. Doch das Publikum wollte mehr – und zwar mehr Zugaben. Da half auch nicht der „Rausschmeißersong“ „Wer hat an der Uhr gedreht“!
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 Mittelstufenchor
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