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Die Zeit ist reif für Entscheidungen
Forum Stadtentwicklung hört Experten
30.9.2011 - PSE (Pressestelle Stadt Eislingen/Fils)
Die Beurteilung der vorliegenden Planungen durch drei unabhängige Stadtplaner stand im Mittelpunkt der vierten Sitzung des Stadtforums. Übereinstimmend lautete die Empfehlung der Experten die Mühlbachstraßen-Trasse zu verwirklichen und den Standort des Rathauses nach Süden zu verschieben
„Um eine Aussage treffen zu können, mussten alle Aspekte berücksichtigt werden“, betonte Stadtplaner Reiner Heitzmann. Für den Standort des Rathauses wurden drei unterschiedliche Lösungen präsentiert. Das Verwaltungsgebäude an der Bahnlinie wäre auch mit der Erhaltung der Schloss-Apotheke möglich. Würde die Apotheke langfristig bleiben, müsste dies „architektonisch gelöst werden“ so der Fachmann. Die Stadtplanerin Prof. Dr. Christina Simon-Philipp verwies auf die Chance Eislingens, in der Mitte einen Platz zu gestalten, der zum Herzen der Stadt werden könnte. Dieser Platz sollte nicht durch einen 3,70 m tiefen Graben zerschnitten werden. Genau wie die Überführung - in der Fachsprache „fly-over“ - würde auch die Unterführung zu einem trennenden Element werden.
Zusammenwachsen der Stadtteile durch gemeinsamen Platz
Das Zusammenwachsen der Stadtteile wird nicht durch eine gerade durchführende Hauptverkehrsstraße gelingen, so die Gutachter. Hierfür benötigt man einen zentralen Platz. Den Planern schwebt eine Stadtmitte vor, in der Begegnungen und Veranstaltungen möglich sind. Die Geschäfte sollen durch Autos angefahren werden können. Für Veranstaltungen kann der Platz für den Verkehr gesperrt werden. Der Place d'Oyonnax könnte zu einer Platzfläche umgebaut werden, über die von der Hindenburgstraße - mit reduzierter Geschwindigkeit - in die Hauptstraße gefahren werden kann.
Die Eislinger Händler, Dienstleister und Gastronomen wünschen sich „eine wirkliche Mitte, die nach Süden und Norden ausstrahlt“ fasste Oliver Marzian das Meinungsbild des Eislinger Marketingvereins zusammen. 57 % der Mitglieder haben bei einer Umfrage für die Mühlbachstraßen-Trasse gestimmt.
Ansiedlung kleiner Ladengeschäfte und innenstadtnahes Wohnen wünschenswert
Mit kleineren Ladengeschäften und gutem Kundenservice soll eine persönliche Einkaufsatmosphäre geschaffen werden. Das ist die Chance für Eislingen, sich von den großen Einkaufszentren umliegender Städte abzuheben. Die STEG (Stadtentwicklung GmbH) wurde beauftragt, hierfür geeignete Interessenten zu finden. Um jedoch ein genaues Nutzungsbild entwerfen zu können, „brauchen wir Entscheidungen“, so Sonja Knapp (STEG). Das Geschäftshaus wäre sicher an der Hindenburgstraße leichter zu vermarkten. Hier könnten eher Läden mit Angeboten des täglichen Bedarfs untergebracht werden. Im oberen Bereich ist innenstadtnahes Wohnen sehr interessant. Ein Platz mit hoher Aufenthaltsqualität wäre für diese Entwicklung sehr wichtig, betonte die Vertreterin der STEG.
Deutsche Bahn nicht für Absenkung der Gleise
Keine Zustimmung der Bahn gibt es für den Vorschlag von Rudi Zwicker, die Gleise im Bereich der Stadtmitte abzusenken. Dies berichtete der Technische Beigeordnete der Stadt, Thomas Schuster, aus der Stellungnahme der Deutschen Bahn AG.
Die Mehrheit der Anwesenden sprach sich für rasche Entscheidungen aus. Selbst eine hohe Verschuldung der Stadt für den sofortigen Umbau wollte ein Bürger in Kauf nehmen. 'Wir wollen uns nicht in finanzielle Abenteuer stürzen sondern behutsam vorgehen', erklärte Bürgermeister Klaus Heininger. Dies muss mit einer verantwortlichen Finanzpolitik vereinbar sein. Jetzt müssen aber die Entscheidungen zeitnah getroffen werden. Dann muss man die Kosten ermitteln und die Planung Baustein für Baustein umsetzen.
Peter Ritz errinnerte daran, dass die Experten aus dem Preisgericht eher für die Lösung der Hauptstraßen-Trasse waren. Er bedauerte, dass diese Fachleute nicht anwesend waren und hätte sich eine Diskussion mit allen Sachverständigen gewünscht.
'Wer das Ohr am Bürger hat weiß, dass 75% bis 80 % der Leute für die Mühlbachstraßen-Trasse sind. Deshalb muss der Gemeinderat baldmöglichst die Grundsatzbeschlüsse fassen. Die Kosten müssen ermittelt und die Verkehrsplaner eingeschaltet werden', skizzierte das Stadtoberhaupt abschließend die anstehenden Aufgaben. „Man muss diese einmalige Chance für Eislingen am Schopf packen und in die richtige Richtung gehen“.
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