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Einsatz der „Mobilen Brandübungsanlage“ in Eislingen

Feuerwehrleute trainieren unter realitätsnahen Bedingungen den Ernstfall

05.10.2012 - Jürgen Eisele, Pressesprecher / Feuerwehr Eislingen

 

Vom 21. September bis 7. Oktober geht es in Eislingen im wahrsten Sinne des Wortes „heiß“ her. Die Freiwillige Feuerwehr erprobt bei Temperaturen von 300°C- bis 600°C-Hitze unter realen Einsatzbedingungen in der knapp zwanzig Quadratmeter großen Brandübungsanlage der EnBW Regional AG den Ernstfall. Mit der kostenlosen Bereitstellung an die Freiwillige Feuerwehr in Eislingen leistet die EnBW für die Kommunen ihrer Netzgemeinden einen wichtigen Baustein zur Optimierung der Feuerwehrausbildung: „Wir werden mit dieser Anlage unserer Verantwortung als Strom- und Gasnetzbetreiber gerecht, in dem wir den Feuerwehren ideale Trainingsbedingungen bieten und sie so dabei unterstützen, die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Region zu erhöhen“, so Thomas Miksa, Leiter des EnBW-Regionalzentrums Alb-Neckar.
In der Anlage selbst sind verschiedene gasbetriebene Brandstellen eingebaut, mit denen Einsatzsituationen simuliert werden können. Vom Zimmer-, Treppen- oder Verteilerkasten-Brand, dem Brand eines 10.000-Volt-Transformators über einen Gasleitungsbrand bis hin zu großen Rauchgasdurchzündungen, den so genannten Flash-Over, einer explosionsartigen Brandentwicklung unter der Zimmerdecke.
Die qualifizierte und praxisnahe Ausbildung von Feuerwehrleuten ist für die EnBW Regional AG als Netzbetreiber von elektrischen Anlagen sehr wichtig. Übungen in der Anlage sind dabei nur ausgebildeten Atemschutz-Geräteträgern vorbehalten, die im Ernstfall an vorderster Stelle Leben retten und Brände löschen müssen. Die Sicherheit der Feuerwehrmänner hat dabei höchste Priorität - sei es während einer Übung oder im Ernstfall. Vor Übungsbeginn schulen deshalb Fachleute der Herstellerfirma Dräger Safety die für die Bedienung ausgewählten Feuerwehrleute. So können die Feuerwehren während den Trainingszeiten die Brandübungsanlage flexibel und sicher einsetzen. Ziel ist es, dass jeder Bediener eigenständig mit der Anlage umgehen kann.
Nach der theoretischen Einweisung der jeweils zusammengestellten Einsatzteams empfangen diese ihre Geräte. Es folgt die Vorbereitung und das Anlegen der entsprechenden Kleidung sowie Ausrüstung. Anknüpfend an die Einsatzkurzprüfung findet die Kontrolle durch den Ausbilder statt. Als begleitende Übungen außerhalb des Brandcontainers sind die Themen Türöffnung, Strahlrohrführung und Flash-Over-Stellung vorgesehen. Direkt in der Anlage finden dann zwei Löschangriffe statt. Durch eine optionale Kameraübertragung können sowohl die Ausbilder als auch die Zuschauer den genauen Ablauf der Übung beobachten. Die Aufnahmen geben vor allem wertvolle Hinweise für eine anschließende Manöverkritik zum Training. Über ein feuerfestes Fenster vom Bedienerplatz aus, kann der Ausbilder ebenfalls parallel die Aktionen innerhalb der Anlage überwachen und bei Bedarf auch eingreifen. Damit ist es aber noch nicht beendet, denn ein effektives Training zeichnet sich nach der „Cool-Down-Phase“ vor allem aus der Nachbesprechung und Analyse des Einsatzes aus. So können Fehler, Erfahrungen und Eindrücke aller Teilnehmer angesprochen und erörtert werden. Das Lernergebnis des Übungseinsatzes wird damit optimiert. Ein effektiver Lerneffekt tritt bereits ab dem zweiten Durchgang in der Brandübungsanlage ein. Daher werden pro Team auch immer mindestens zwei Trainingssimulationen eingeplant.
Das Konzept der EnBW Regional AG, eine mobile Anlage für die Ausbildung der Feuerwehrleute in den Städten und Gemeinden vor Ort zur Verfügung zu stellen, wird gut angenommen: „Für uns ist es eine tolle Möglichkeit, die Löscharbeit unter realen Bedingungen vor Ort üben zu können.“, so Kreisbrandmeister Dr. Michael Reick. Die EnBW Regional AG stellt den Feuerwehren im Land insgesamt fünf Anlagen zu Trainingszwecken zur Verfügung.

 

 

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