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Auch in Eislingen fehlen Sozialwohnungen - MdL Peter Hofelich beim Mieterbund
„Sozialer Wohnungsbau im Land wird wieder gefördert!“
17.7.2013 - Peter Ritz
MdL Peter Hofelich im Gespräch mit Mieterbund:
„Sozialer Wohnungsbau im Land wird wieder gefördert!“
Mehr finanzielle Mittel und Schutz vor Zweckentfremdung der Wohnungen
„Wir Sozialdemokraten haben uns in der grün-roten Landesregierung dafür stark gemacht, dass dem sozialen Wohnungsbau im Land wieder finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. Und wir wollen den Städten und Gemeinden die Möglichkeit geben, wirksam gegen Zweckentfremdungen vorzugehen“, so MdL Peter Hofelich in einem Gespräch mit dem Landesgeschäftsführer des Mieterbundes Udo Casper.
Mieterbund will mehr Aktivitäten
Dieser mahnte noch mehr und wirksamere Taten an. Der Bestand an Sozialwohnungen sinke seit Jahren und habe sich halbiert. Hofelich räumte ein, dass die erste Tranche des Landesprogramms, sozialer Wohnungsbau, in der Niedrigzinsphase noch nicht gegriffen habe. Das Programm sei deshalb durch längere Laufzeiten modifiziert wor-den. Jetzt passe es.
Auch in der Stadt Eislingen sei spürbar, dass der Mietwohnungsbau eine der großen Herausforderungen für Ballungsräume, hochschulnahe Städte und zunehmend eben auch mittelgroße Kreisstädte sei, wurde in dem Gespräch deutlich. Traditionell hat der Mieterbund in Stadt und Landkreis Göppingen eine starke Mitglieder-Basis. MdL Peter Hofelich trägt dem durch regelmäßige Gespräche Rechnung.
Bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper
Der Trend zu kleineren Haushalten und die bedrängte soziale Lage vieler Menschen, aber auch die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen führen dazu, dass Wohnraum für Mieter knapp wird und oft auch immer teurer.
Baden-Württemberg erhöht Wohnungsbaumittel
Das Land hält durch Wohnungsbaumittel für neue Wohnungen dagegen. Neu gestärkt wird das Wohnen in den innerstädtischen Quartieren durch Zweckentfremdungs- und Umwandlungsverbote, welche den Kommunen als Satzungsmöglichkeiten an die Hand gegeben werden sollen. Der Mieterbund wünscht sich zudem auch, dass keine willkürlichen und hohen Mieterhöhungen über die Jahre erfolgen dürfen.
Peter Hofelich: „Die Stadt Eislingen hat eine lange Tradition an sozialem Wohnungsbau. Ich würde mir wünschen, dass die vom Land gebotenen Möglichkeiten künftig für mehr Wohnungen genutzt und ausgeschöpft werden“. Er sprach sich für einen ‚Dialog mit Mietern und Mieterverein‘ in der Stadt und dem Umland aus.
Energetische Sanierung partnerschaftlich teilen!
Ins Blickfeld müssten energetische Sanierung und Energieeffizienz kommen, wo es auch vom Land geförderte Beratungen und Finanzierungen gebe. „Die Modernisierungskosten müssen partnerschaftlich geteilt werden“. Auch für studentisches Wohnen benötige man eine „Offensive“. Göppingen kann nur die Marke Hochschulstadt wirklich darstellen, wenn Studierende hier oder in der näheren Umgebung wie in Eislingen auch leben“. Für unsere Raumschaft seien, alles in allem, solche Investitionen ein Signal. Hofelich: „Besitzer müssen deshalb verantwortliche Investoren sein! Die Mieter müssen mitziehen. Kommunen müssen die Daseinsvorsorge Wohnungsbau sozial gestalten.“
SPD-Fraktion sagt Initiative zu
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Ritz sagte MdL Hofelich zu, im Gemeinderat das Thema Sozialer Wohnungsbau auf die Tagesordnung zu setzen. Auch die Kommune sei gefordert, denn der städtische Wohnungsbestand sei geschrumpft, die Bevölkerung um mehrere Tausend gestiegen. Wirtschaftlich schwächere Bevölkerungskreise hätten deshalb Mühe, eine bezahlbare ordentliche Wohnung zu finden.
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 Eislingen ist seither gewachsen, der städtische Wohnungbestand dagegen nicht
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