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Was glaubst denn Du? - Interreligiöses Lernen an der Silcherschule
„Jede Religion hat Respekt verdient.“
25.7.2018 - Redaktion pr
Schulfest an der Silcherschule: Die Klasse 7 hat einen interreligiösen Raum gestaltet. Die drei EIN-GOTT-Religionen Judentum – Christentum – Islam werden anschaulich präsentiert und differenziert dargestellt. Gemeinsamkeiten und Unterschiede werden benannt. In gemischtreligiösen Teams beantworten die Schülerinnen und Schüler souverän die Fragen der Erwachsenen.
Angefangen hatte alles mit dem Besuch von jüdischen Jugendlichen an der Silcherschule am Anfang des Jahres. Ob muslimisch, christlich oder nicht religiös gebunden, alle lernten aus erster Hand das Judentum kennen. Automatisch erfolgte der Vergleich mit dem eigenen Glauben. Wie ist das für mich? Was sagt dazu meine Religion? Vertieftes Lernen konnte nun folgen. Klar, dass nun die Klasse Lust hatte auch mehr über die anderen Religionen zu erfahren bzw. die eigene Religion zu würdigen. Weiter ging es mit Exkursionen. Zuerst nach Stuttgart in die Synagoge, dann in die DITIB-Moschee nach Feuerbach. Den Schlusspunkt bildeten Führungen durch die Luther- und Liebfrauenkirche in Eislingen. Frau Pfarrerin Hackius und Frau Diesch erklärten die Bedeutung der Gegenstände anschaulich. Jetzt konnten die Schüler*innen ihr gelerntes Wissen verknüpfen. M: „Die Kanzel in der Lutherkirche erinnert mich an die Moschee. Wir haben auch eine Kanzel.“ A: „Nicht nur die katholische Liebfrauenkirche hat ein Ewiges Licht. Das gibt es auch in der Synagoge.“ S: Bei den Kniebänken fällt mir ein, dass das Knien auch zum Gebetsablauf im Islam gehört.“ …
Es folgte die Projektwoche mit weiterer Vertiefung und neuem Wissen über die drei Buchreligionen. … Endlich war der Raum fertig. Alle saßen im Schneidersitz im Ausstellungsraum. Die Klassenlehrerin Alexandra Munser und die Religionslehrerin Ingrid Held waren gespannt, was die Schülerinnen als eigenes Können und Wissen formulieren. U: „Jede Religion hat Respekt verdient.“ F: „Ohne Judentum gäbe es keine Christen und keine Muslime.“ N: „Alle Menschen sind gleich viel wert, egal was für eine Religion sie haben.“
Eislingen, den 24.07.2018
I.Held
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Silcherschule Eislingen -
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