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Eislinger Architekten sind für ein NEIN zur Verschiebung des Hirschkreiselbaus

'Der Kreisverkehr bietet städtebauliche Perspektiven'

21.2.2016 - Redaktion Ri

Zahlreiche Befürworter und Gegner des sofortigen Umbaus der Hirschkreuzung zu einem Kreisverkehr mit umlaufendem Radweg haben sich am Donnerstagabend vor dem Pavillon FORUM STADTENTWICKLUNG auf Einladung von drei Eislinger Architekturbüros in der Scheerstraße getroffen.

Stellungnahme der Eislinger Architekturbüros

Der Eislinger Architekt Jürgen Autenrieth begrüßte die Anwesenden mit der Bemerkung, dass man zwar über ein Verkehrsprojekt spreche, dass es aber eigentlich um die ganze Stadt geht. Seit 10 Jahren sei die neue B 10 um Eislingen herum im Betrieb. Dort, wo sich früher Überlandverkehr und Lastwagen durch Eislingen gequält haben, fahren heute nur noch etwa ein Drittel der Autos, noch viel weniger Lkws.
Heute habe man die Möglichkeit, die 'alte B 10' zurückzubauen und die Menschen wieder auf den Stadtboden zurückzubringen, den Menschen anzubieten wieder oberirdisch von einer Straßenseite auf die andere zu gelangen.
Der Kreisverkehr benötigt keine Abbiegespuren, somit können heutige Asphaltflächen der Stadt und den Bürgern zurückgegeben werden. Durch den Rückbau verschwinden die unschönen Löcher vor den Häusern.'
Autenrieth sprach für die Architektinnen und Architekten Bayr vom Atelier Aza, Wahl vom Architekturbüro Scheer und Wahl, Schöller von Schöller und Menzel, und mit seinem Kompagnion Jargon vom Büro Autenrieth und Jargon.

Chancen für eine städtebauliche Erholung der Stadtmitte Süd

Die Architekten sehen gute Chancen, dass sich der Bereich zwischen Hirsch und Mühlbachkreisel sowie vom Hallenbad zur Brücke über die Bahn gut erholen kann:
- Im Zusammenspiel mit dem Lutherkirchenareal kann ein Identität stiftendes Gebäude in Fortführung des Lutherkindergartens gebaut werden
- Alle Gutachten und der Augenschein in Königsbrunn bestätigen, dass der Kreisverkehr für alle Verkehrsteilnehmer sicher ist
- Alle Seiten der Kreuzung können barrierefrei begangen werden
- Hallenbad und Friedhof rücken wieder näher an die Stadt
- Die Finanzierung und die Planung sind gesichert, Zuschüsse kommen aus dem Sanierungsgebiet.

Mitwirkung der Stadt erforderlich: Straßenraum und Hirschkreuzung müssen sofort umgebaut werden, damit das Sanierungsgebiet wirken kann

Das Sanierungsgebiet Stuttgarter Straße und Altes Rathaus erfordert eine tatkräftige Mitwirkung der Stadt durch die Gestaltung des Straßenraums und der Hirschkreuzung.
Unsere Nachbargemeinden Uhingen und Ebersbach haben gezeigt, wie man den Rückbau der innerstäditschen B 10 vorteilhaft nutzen kann, in Uhingen auch durch das Zuschütten einer Unterführung, die heute niemand mehr vermisst, wie Bürgermeister Wittlinger bestätigt.
Eine Verschiebung des Umbaus der Hirschkreuzung dagegen würde zu einer Verzögerung von sechs (OB Heininger) oder vielleicht realistischer zehn oder 15 Jahre führen, Zeiträume, die der Wiederbelebung der Stadtmitte Süd fehlen werden.
'Wie Eislinger Architekten befürchten einen weiteren Verfall der Innenstadt sollte hier nicht sofort etwas passieren.'
In Eislingen Nord habe man solche Maßnahmen vor Jahren begonnen und sehe heute die Erfolge.

OB Klaus Heininger sieht den Hirschkreisel als entscheidende Stelle im Rückbau der alten B 10

OB Heininger unterstrich die Aussagen der Architekten. Nachdem nun bereits die komplette Stuttgarter und ein Teil der Ulmer Straße menschengerechter gestaltet sei, sei nun der Weiterbau mit dem Hirschkreisel und den Resten der Stuttgarter Straße dringend erforderlich. Heininger wandte sich auch vehement gegen ein Ausspielen der Maßnahme Hirschkreisel gegen die Maßnahme Mühlbachtrasse, beide Maßnahmen seien notwendig, dabei der Umbau des Hirschkreisels finanziert, geplant und vordringlicher, um den Stillstand Mitte Süd zu stoppen.

Eine heftige oft sehr emotionale Diskussion aller Aspekte des Umbaus der Kreuzung führten dann doch bei einigen Gegnern zu nachdenklichen Gesichtern.

Weitere Termine:
Montag, 22.2. 16 Uhr, derselbe Ort, Eislinger Geschäftsleute
Donnerstag, 25.2. 19 Uhr Stadthalle Informationsveranstaltung der Stadt
Montag, 7.3. 17 Uhr, beim GROMER, Kreisbehindertenring mit MdL Schiller und betroffenen Behinderten

 

 

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Eislingen

OB Heininger unterstützt die Forderungen der Architekten


Eislingen

Architekt Jürgen Autenrieth und Rainer Schöller

Eislingen

Großes Interesse der Bürgerschaft

Eislingen

Einzelgespräche

Eislingen

Einzelgespräche Stadträte Uwe Reik und Hans Jörg Autenrieth

Eislingen

Gegner und Befürworter des Umbaus im Gespräch

Eislingen

Das Modell Professor Baldauf mit einem Mehrgenerationenhaus (?) und einer Lutherkirche mit viel Platz drumrum

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