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Erstes Magazin für Eislingen liegt in Eislingen aus: 'Wir müssen reden!'

Debatten anstoßen, Vielfalt aushalten

07.4.2021 - PM MfE

Meinung haben – Meinung zulassen, für eine neue Kultur des politischen Streits werben die auf einer Initiative der Stadträte Hans Jörg Autenrieth (CDU) und Uwe Reik (SPD) basierenden Menschen für Eislingen (MfE) seit rund zwei Jahren aktiv.

Seit 8. März 2020 sind die Menschen für Eislingen e.V. Der Begründer des Namens, Hans Jörg Autenrieth, erklärt: „Wir wollten und wollen alle mitnehmen, und Menschen sind wir doch alle. Menschenrechte statt Gendergerechte, die nur spalten“, so Autenrieth weiter.

Gründungsimpuls und stetiger Begleiter der MfE ist die Geschlechtergerechtigkeit, die in den letzten Jahren schwer in Schieflage geraten ist, und deren Gleichgewicht wiederherzustellen den MfE ein wichtiges Anliegen ist.

Nun haben sie ihr erstes Magazin herausgebracht, das sowohl inhaltlich als auch in Bezug auf die parteipolitische Zugehörigkeit ein ganz breites Spektrum abdeckt.

Mit Leidenschaft für Themen und gute Lösungen wollten sie den Mehltau wegmeißeln, der sich in den letzten Jahren mit zunehmender Geschwindigkeit auf unsere Demokratie gelegt habe, erklärt Uwe Reik.

„Statt nach allen Seiten abgesofteten Floskeln mit Nullaussagen gibt es klare Positionen, Zuspitzungen, Ironie und erfrischende Debatten ohne die heute übliche Zensurschere im Kopf. Ein befreiender Beitrag angesichts zunehmender Einengung einer Cancel Culture“, sagen die MfE-Vorstandsmenschen Hans Jörg Autenrieth, Axel Raisch und Uwe Reik.

Niemand sollte sich für unfehlbar halten, betonen die MfE. Debatten von vorneherein – oft genug mit dem streng erhobenen moralischen Zeigefinger – unterbinden zu wollen ist arrogant und schädlich, so die MfE in einer Pressemitteilung zu ihrem ersten Magazin, dem weitere in unregelmäßigen Abständen folgen sollen.

Nur über den leidenschaftlich geführten politischen Streit in der Sache komme man zu guten Lösungen. Inhaltlich wegweisend beginnt das Heft mit Autenrieths Beitrag „Streit muss sein!“ um dann mit vielen so spannenden wie unterschiedlichen Beiträgen, mit Interviews, Kommentaren, in Text gegossenem Kabarett, Lebenshilfe, Essays, Geschichten und Leserbriefen zu unterhalten, zu informieren, aber vor allem zu Diskussionen anzuregen. Die MfE freuen sich, Persönlichkeiten wie die frühere SPD-Landesvorsitzende Leni Breymaier, den stellvertretenden NWZ-Redaktionsleiter Joa Schmid, den Dialektexperten und Buchautoren Horst W. Stierand und den früheren Regierungspräsidenten Hubert Wicker (CDU) für Beiträge gewonnen haben zu können.

„Auch über die andauernde Verbundenheit der treuen MfE-Wegbegleiterinnen Satire und Pointierung freuen wir uns“, so Axel Raisch, manches müsse man einfach unverkrampft und mit einem Augenzwinkern sehen.

Das MfE-Mitglied Jakob Maria Mierscheid ist nicht nur mit Beiträgen im Magazin präsent, berichtet Matthias Bolch, Mensch für die Schatzkasse der MfE. Der langjährige SPD-Bundestagsabgeordnete sei auch das erste Mittelfaltblatt in der auf mindestens 100 Jahre angelegten Geschichte des Magazin für Eislingen, so Bolch weiter.

Das Magazin für Eislingen erinnert in seiner äußeren Form an Stadtmagazine der Partyszene, ist jedoch dezidiert politisch, und unterscheidet sich auch durch mehr textlichen Inhalt. Es wird kostenlos in Eislinger Geschäften und Einrichtungen verteilt, erklärt MfE-(Redaktions-)mitglied Markus Schweizer.

Es gehe darum, verschiedenste Meinungen auszutauschen, wahre Vielfalt auszuhalten, mit dem Ziel bestmöglicher Ergebnisse eine ausgewogene Debatte auf der Grundlage klarer Positionen und leidenschaftlicher Kontroversen zu führen, formulieren die MfE in ihrem Editorial: „Das ist Toleranz! Wir sind bereit! Ist es Eislingen auch?“



 

 

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